♫ Inhalt/Handlung „La fille mal gardée“: Ballett-Dauerbrenner seit 1789

La fille mal gardée von Jean Dauberval mit Musik von Louis-Joseph-Ferdinand Hérold,  arrangiert von John Lanchberry

La fille mal gardée (Das schlecht behütete Mädchen) würde frei übersetzt heißen: „Es ist einfacher, einen Sack voller Flöhe zu hüten als ein junges Mädchen“.  Das Stück spielt im achtzehnten Jahrhundert in ländlicher Gegend in Frankreich, könnte aber auch in England, Bayern oder sonst wo handeln.

Inhaltsangabe – Die Personen

Die Bäuerin Simone lebt auf ihrem Hof mit ihrer Tochter Lisa, einem Mädchen in heiratsfähigem Alter. Lisa hat schon längst Colas als ihren zukünftigen Ehemann auserwählt, während ihre Mutter für sie Alain, den Sohn eines reichen Weingutbesitzers Thomas, vorgesehen hat.

1. Akt – Leben auf dem Bauernhof

Früh am Morgen erwacht der Hof mit den Hühnern und einem stolzen Hahnentanz. Danach schaut Colas noch einmal nach seiner Liebsten, wird aber von Simone verscheucht und überlässt das Feld fürs Erste dem Weinbauern Thomas, der seinen einfach gestrickten Sohn Alain an die Frau bringen möchte. Alain weiß noch nicht so genau, was auf ihn zukommt, und wird deshalb weder von Lise noch deren Freundinnen ernst genommen.
Auf dem Getreidefeld gehen die Feldarbeiter nach getaner Arbeit zum Tanz über, und das mit der gleichen Hartnäckigkeit, mit der sie vorher sicher gearbeitet haben. Auf dem Programm stehen verschiedene Rundtänze und als Höhepunkt der Erntetanz. Colas und Lise finden trotz Simones Trennungsversuchen immer neue Gelegenheiten, um miteinander zu tanzen. Während der Zeit versucht Alain, die Gesellschaft mit seinen Späßen zu unterhalten. Das schlägt ins Gegenteil um, denn sie machen sich über ihn lustig und er wird von seinem Vater Thomas vor weiteren Neckereien gerettet. Ein Gewitter mit viel Regen und Sturm treibt die Gesellschaft von einer Seitenkulisse über die verschiedensten Requisiten zur anderen und schließlich zurück in ihre Häuser.

2. Akt – Lise und Colas

Nach Hause zurückgekehrt, lässt die misstrauische Simone ihre Tochter Lise nicht mehr aus den Augen. Sie schließt sogar das Tor ab und steckt den Schlüssel in ihre Rocktasche. Durch Arbeit und Tamburinspiel versucht sie Lise abzulenken, schläft aber selbst dabei ein. Lise entwischt – wie sollte es anders sein – und trifft sich mit Colas. Beide hängen auf je einer Seite am Oberlicht des geschlossenen Tores.
Mit den Schnittern, die ihren Lohn einfordern, kommt auch Colas wieder ins Haus und verbringt so viel Zeit mit Lisa, wie die Mutter mit dem Entlohnen beschäftigt ist. Danach versteckt Lisa ihn in ihrem Zimmer. Das soll sich als Volltreffer herausstellen, denn die wachsame Mutter Simone wittert einen fremden Mann im Haus und schließt Lise ein – in ihrem Zimmer.
Der Weingutbesitzer Thomas kreuzt wieder auf, mit seinem Sohn Alain, einem Notar und einem Schreiber. Schnell wird die Ehe besiegelt, bevor es sich noch jemand anders überlegen kann. Zu Belohnung bekommt Alain den Schlüssel von Lises Zimmer und danach einen gehörigen Schock, denn mit dieser Verdoppelung haben weder er noch die übrige Gesellschaft gerechnet. Und da die Geschichte ihrem Ende zugeht, stimmen alle Beteiligten für ein Verbindung von Lise und Colasals Paar.

Inhalt/Handlung „La fille mal gardée“: Ballett-Dauerbrenner seit 1789
La fille mal gardée – leicht, lustig, lebendig
La fille mal gardée – Historische Pretiose
La fille mal gardée: Programmheft-Verrenkungen

 

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„La fille mal gardée“: