♂ Der große Gatsby – aus unerwiderter Liebe zum stilvollen Gastgeber

Sagenhaft berühmt sind die Feste des Großen Gatsby. An jedem Wochenende steigt die Riesenparty, die Gourmets zum Schwärmen bringt. Unmengen von Delikatessen werden verspeist.
Ein Heer von Butlern, Zimmermädchen, Gärtnern und Chauffeuren ist während der Wochentage damit beschäftigt, die Leckereien von den Märkten zu besorgen, die in der Küche von Köchen, Konditoren und der kalten Mamsell zubereitet werden. Champagner, Weine, Cognac, Whisky, aber auch die berühmten Kuba-Zigarren und Schokoladen kommen von bestimmten Lieferanten, die Garanten für Aroma und Genuss darstellen. Gatsbys Haus wird zum Szenetreffpunkt der stilvollen Genießer – ähnlich wie Vidamo – aber auch der verwöhnten Reichen und der Schönen.

Wenn das Orchester am Schluss einen gefühlvollen Schlager spielt, liegen sich alle in den Armen. Alle, bis auf einen – Gatsby. 
Gatsby, der Gastgeber, beobachtet alles von der Empore. Keiner kennt ihn näher. Keiner weiß, woher dieser Reichtum stammt oder was er arbeitet. Wer hätte gedacht, dass dieser junge Mann seine Partys nur veranstaltet, um Daisy, seine Angebetete, in sein Haus zu locken. Als junger Offizier hatte er sie vor dem ersten Weltkrieg in Atlanta kennen gelernt. Sie schrieben sich Briefe, während er an der Front war. Als der Millionär Tom um ihre Hand anhielt, heiratete sie den reichen Sportler. Gatsby und Daisy können sich nicht vergessen. Er kauft die Villa, die genau ihrem Anwesen gegenüber liegt. Jedes Wochenende hält er auf seinen Partys, von der Empore aus, nach ihr Ausschau, aber sie ist nie unter den Gästen. Sie hat eigene Probleme, denn ihr Mann hält sich ganz selbstverständlich eine Geliebte.
Durch Zufall stellt Gatsby über Freunde einen Kontakt zu ihr her. Beide verlieben sich  neu ineinander. Daisy bevorzugt fortan Gatsby, denn jetzt besitzt er Geld. Die Ereignisse überschlagen sich, als Tom die Sache spitz bekommt. Er findet heraus, dass Gatsby seinen Reichtum durch Alkoholschmuggel und andere krumme Dinger angehäuft hat. Somit wird er für Daisy unakzeptabel. Sie sieht ihre Gesellschaftliche Stellung gefährdet.

Amerikanisches Kultbuch

Diesen Roman „Der große Gatsby“ schrieb Francis Scott Fitzgerald 1925. Außerhalb Amerikas ist dieses Buch zwar bekannt – in Amerika genießt es einen Kultstatus.
Warum bloß?
Alles daran ist überdimensioniert. Gatsby kommt von Null auf Tausend – wird stinkreich innerhalb weniger Jahre. Seine Liebe und Sehnsucht zu Daisy ist ebenfalls größer als üblich. Daisy ist skrupelloser und geldgieriger als die meisten Frauen. Gatsbys Ende ist trauriger als traurig, denn keiner kommt zu seiner Beerdigung. Alle, die sich vorher auf seinen Partys gut amüsierten, haben etwas vor oder möchten nicht gesehen werden. Es ist also die Steigerung der Superlative – das gefällt den Amerikanern.

Es ist eine Freude, Gert Heidenreich zuzuhören

[aartikel]3257802765:left[/aartikel] [aartikel]B009ON50AY:left[/aartikel]Nach vielen Verfilmungen erscheint dieser Roman als Hörbuch im Diogenes Verlag, gelesen von Gert Heidenreich. Als erfahrener Vorleser spricht er auf der einen Seite distanziert und nahe am Text, auf der anderen Seite so plastisch und im richtigen Tempo, dass eigene Bilder im Kopf entstehen können.

 

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