Sich inspirieren und verführen lassen von den Lieblingsgerichten der Kindheit, als unsere Großmütter noch ganz selbstverständlich mit frischen Zutaten kochten – das verspricht dieser aufwendige Bildband.
Eine Doppelseite zeigt den Blick über einen Bauerngarten bis ins Tal hinein.
Und was für ein Garten – nicht nur Kohl, Rote Bete und Zucchini wachsen dort, sondern dazwischen Kräuter und Blumen in allen Farben. Landlust pur. Wer nicht ländlich wohnt, kann sie auf dem Markt kaufen.
Für Köche, die fast nur im Supermarkt einkaufen oder gar die Lebensmittel aus der Tiefkühltheke verwenden, ein ungewohnter Anblick. Für Tiefkühlfans kaum zu bewerkstelligen ist zum Beispiel der Spinatsalat. Das ist fast nur mit einem eigenen Garten möglich, denn roh schmecken nur die ganz jungen Spinatblätter. Sind sie etwas älter, ist es besser, sie zu kochen.
Ebenfalls als Landrezept entpuppt sich Gulasch mit Pfifferlingen, denn natürlich sollten es selbst gesammelte Pfifferlinge sein. Diese Menge zu sammeln wird Landfrischlingen kaum gelingen, es sei denn, durch Zufall. Wer allerdings ein Pilzvorkommen gefunden hat, verrät die Stelle nicht. Im folgenden Jahr könnte das Gulasch kleiner, dafür die Pilze umso üppiger ausfallen.
Für frische Beeren aus dem Garten sind einige Rezepte vorhanden für Pfannkuchen, Törtchen, Milchreis. Das ist auch nötig, denn die Ernte zieht sich meist über Wochen hin. Selten werden die Beeren auf einmal reif. Rote Grütze schmeckt den ganzen Sommer über. Sie enthält jedes Mal andere Anteile von Erdbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren oder Kirschen, je nach Reifegrad.
uch zum Konservieren – für den Winter – sind Rezepte dabei, wie Apfel-Zwiebel-Schmalz oder ein Kürbis-Chutney. Früher nannte man das „süßsauer eingelegte Kürbisse“. Walnuss-Pesto mit frisch gesammelten Walnüssen ist etwas ganz besonders kostbares. Wer einmal Walnüsse selbst gesammelt, getrocknet und geknackt hat, weiß dieses Gericht zu schätzen oder isst es zumindest mit Andacht.
Direkt vom Schäfer kommt im Frühjahr Lammfleisch für einen Braten, zubereitet mit frischen Kräutern, die um diese Zeit aus dem Boden sprießen. Der Braten im Herbst liefert der Jäger – Rehbraten mit Birnen und Preiselbeeren. Zu Weihnachten darf der Gänsebraten nicht fehlen – direkt vom Bauern in der Nachbarschaft.
Stimmungsvolle Fotos, nicht nur von den fertigen Gerichten, sondern auch von den Zutaten.
Frisch geerntete rote Zwiebeln, Lauch und Möhren im Korb. Alle haben eines gemeinsam – an ihnen klebt frische Erde. Die Rezepte sind einfach im Sinne von naturgemäß. Sie enthalten ursprüngliche Lebensmittel, keine Fertigprodukte. Sämtliche Zutaten wachsen in hiesigen Gärten oder auf dem Feld.
Landküche neu entdeckt: Lieblingsrezepte | EUR 29,95 | Verlag: Callwey; (20. September 2012)
8ung Werbung:
Was empfehlen Sie für den Urlaub auf dem Lande?
Diesen Platz halten wir frei für Ihre Offerte!
- ✍ Kochbuchtipp: Das Nordseefischer-Kochbuch von Silke Arends
Warum wollen Fischer keinen anderen Beruf ausüben? Wo kommen Fische am frischesten auf den Teller? Wie sieht es in einer richtigen Kombüse aus? Was ist Steuerbord- und Backbordgemüse? Worin schwimmt d … - ✍ Kochbuch-Tipp: Grüner kochen! Weniger Fleisch – mehr Genuss
Voll im Trend liegen Juliana Neumann und Alexandra Medwedeff mit ihrem zweiten Kochbuch. Nach Fleischskandalen und Lebensmittelallergien versuchen immer mehr Menschen, reichlich Gemüse, aber weniger F … - ✍ Neues Kochbuch: Sehr gut kochen – Rezepte für Einsiedler
“Sehr gut kochen” verspricht der Titel des neusten Kochbuchs von der Stiftung Warentest. Das mag schon sein, aber über die Rezepte von Vera Kaftan-Namyslowski und Dorothee Soehlke- Lennert … - ✍ Kräuter-Koch-Genussbuch-Tipp: “aroma” – Kunst des Würzens
Ein Praxisbuch von Thomas A. Vierich und Thomas A. Vilgis für kreative Köchinnen, die gern kochen und backen. Nicht unbedingt nach vorgegebenen Rezepten; lieber erfinden sie eigene Schlemmereien. Dies … - ✍ Neues Regional-Kochbuch: So schmeckt die Alb – Kochen mit feinen Zutaten aus dem Biosphärengebiet
Was erwartet eine Leserin von einem Kochbuch von der schwäbischen Alb? Sicher deftige Hausmannskost, aber auf keinen Fall raffinierte Rezepte. Doch genau das bieten Jürgen Autenrieth, Annegret Müller- …
