Zutaten für das heutige Mittagessen:
Reste von Spitzkohlgemüse mit geräucherter Paprikawurst
Bubenspitzle
Butterfett zum Ausbraten
Heute ist ein Tag ganz nach meinem Geschmack. Ich hatte mir vorgenommen, schnelle Gerichte zu kochen, das heißt, ich wollte in kurzer Zeit vollwertige Gerichte auf den Tisch bringen. Außerdem strebe ich danach, sämtliche Reste irgendwie zu verwerten, und zwar so, dass der Gaumen wieder Neues erfährt.
Zubereitung:
In einer Grillpfanne erhitze ich Butterfett. Ich mag es lieber als Öl, und wahrscheinlich bekommt es mir auch besser, denn intuitiv greife ich immer zu der Packung statt zur Ölflasche. Die – von meiner Nascherei – übrig gebliebenen Bubenspitzle von Vorgestern brate ich auf beiden Seiten Goldbraun. Dafür eignet sich die Grillpfanne sehr gut, denn die Bubenspitzle bekommen eine krosse Schicht, stören aber nicht mit übermäßigen Fett. Das bleibt in der Pfanne.
Vom Spitzkohl ist noch genau eine Mahlzeit übrig geblieben. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheit habe ich nicht den Kohl im halbfertigen Zustand geteilt, um ihn für eine weitere Mahlzeit als Geschmacks-Komponente einzufrieren. Er hat zwei Tage im Kühlschrank gelagert und wandert lediglich zum aufwärmen in den Kochtopf.
Beides zusammen kostet mich (dank der Vorarbeit von Vorgestern) ungefähr eine Viertelstunde Zeit.
Im Nachhinein:
Der Kohl schmeckt aufgewärmt noch ein Tick homogener – das wusste schon die Witwe Bolte: „Wofür sie am meisten schwärmt, wenn es noch mal aufgewärmt.“
Die Gerstenkörner verbinden sich mit den übrigen Zutaten im Kohlgemüse! Peperoni und Paprikawurst habe ihre Schärfe gleichmäßig abgegeben.
Meine Portion bekommt einen Klecks Schmand – ich liiiiebe diesen Geschmack. Außerdem hält die Portion auf dem Foto (ungefähr ein Drittel einer „normalen“ Portion) über die nächsten zwei Stunden vor, und ich werde nicht müde nach dem Essen.
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[...] Da hätte ich aus meinem Teig die dreifache Menge herausbekommen, also 72 Schupfnudla statt 24 Bubenspitzle – allerdings wären die wohl zur gleichen Zeit verputzt – also nichts [...]