☛ Hobbygärtners Traum – Gemüse aus dem eigenen Garten

7. März 2016 | Von | Kategorie: Erde, Flora, Z bis A

Gartenzeit – im Frühjahr kribbelt es den Hobbygärtnern in den Händen. Säen, pflanzen und am liebsten gleich ernten ist das große Ziel. Immer mehr Menschen achten auf gesunde Ernährung. Sie vertrauen auf ihr Bio-Gemüse im eigenen Garten. Grundvoraussetzung für gesundes Gemüse und reichliche Ernte ist ein gesunder Boden.

Bauerngarten mit Gemüse und Blumen

Die Erde gibt Pflanzen Halt und Nahrung – so wird sie noch besser

Die Erde ist für alle Pflanzen der wichtigste Spender von Nährstoffen und Energie. Natürlich können sie auch ohne Licht und Wasser nicht überleben, doch zum Gedeihen benötigen sie bestimmte Stoffe, die sie im Boden finden.
Neuste Erkenntnisse zeigen, dass Pflanzen in der Lage sind, zu kommunizieren. So teilen die Pflanzen über ihre Wurzeln den im Boden lebenden Mikroorganismen mit, welche Nähstoffe sie gerade dringend brauchen. Diese Mikroorganismen leben mit den Pflanzen in einer symbiotischen Beziehung, von der beide Seiten profitieren. Sie wandeln die das organische Material des Bodens so um, dass die Pflanze bekommt, was sie benötigt. Das ist gemeint mit einem „lebendigen Boden“. Wer im Garten viel mit Chemie arbeitet, tötet diese Kleinstlebewesen unter Umständen, und kann von der natürlichen Kraft der Erde nicht mehr profitieren.

Pflanzen benötigen unterschiedliche Böden

Bei den Gartenpflanzen unterscheiden wir zwischen starken Zehrern, Mittelzehrern und schwachen Zehrern. Starkzehrer brauchen große Mengen an Dünger bzw. Mikroorganismen, die organisches Material in Dünger umwandeln. Es sollte also auf dem gleichen Boden eine Abwechslung zwischen starken und schwachen Zehrern stattfinden, damit der Boden sich erholen kann.

Zu den starken Zehrern zählen folgende Pflanzen:

  • alle Kohlarten
  • Tomaten
  • Brokkoli
  • Kartoffeln
  • Gurken
  • Zucchini
  • Kohlrabi
  • Sellerie

Starkzehrer brauchen den meisten Dünger. Auf ihre Beete müssen also zuerst effektive Mikroorganismen für den Garten aufgebracht werden.

Mittelzehrer sind die folgenden Pflanzen:

  • Salat
  • Radieschen
  • Zwiebeln
  • Spinat
  • Möhren

Mittelzehrer sind weniger anspruchsvoll. Dürfen sie in einer Erde wachsen, in der im Jahr zuvor Starkzehrer wuchsen, dann sind sie zufrieden mit der Menge an Nährstoffen im Boden.

Zu den schwachen Zehrern zählen die folgenden Pflanzen:

  • Bohnen
  • Erbsen
  • Kräuter
  • Erdbeeren

Schwachzehrer fühlen sich in eher kargen und auch sandigen Böden am wohlsten. Wachsen sie in einem Boden mit reichlich Nährstoffen, können Wurzelfäule und andere Krankheiten die Folge sein.

Der Einsatz von effektiven Mikroorganismen sollte also gut geplant werden, Fruchtwechsel müssen einberechnet werden.
Werden diese Maßnahmen beachtet, lassen sich durch Mikroorganismen die Ergebnisse im Garten deutlich verbessern. Die Pflanzen sind gesünder, widerstandsfähiger und bringen reichere Ernte. Auf Kunstdünger und Schneckenbekämpfungsmittel kann nach einer Weile vollständig verzichtet werden.

Effektive Mikroorganismen helfen gegen Schneckenbefall

Schnecken zählen zu den unbeliebtesten Gartenbesuchern und sind schwer zu vertreiben. Allzu oft kommen dafür giftige Mittel zum Einsatz, die nicht nur den Schnecken schaden, sondern auch dem Boden, den Pflanzen und allen anderen Tieren in der Umgebung. Im schlimmsten Fall können sich sogar Kinder und Haustiere daran vergiften, wenn sie beispielsweise bestimmte Sorten von Schneckenkorn vom Boden aufnehmen und verspeisen. Dieser Gefahr gehen Sie mit effektiven Mikroorganismen aus dem Weg! Denn Gartenschnecken ernähren sich am liebsten von fauligen, kranken und abgestorbenen Pflanzenteilen.

Effektive Mikroorganismen für den Garten verbessern die CO2 Bilanz und helfen kranken Bäumen

Der Mensch stößt mehr CO2 in die Atmosphäre, als diese aufnehmen kann. Der Stoff wird jedoch im Boden gebunden – je mehr und bessere Beete, Grünflächen und gesunde Bodenflächen Sie in Ihrer Umgebung haben, umso besser ist Ihre persönliche CO2 Bilanz.
Ihr Lieblingsbaum wirkt schlapp und krank? Versorgen Sie den ausgelaugten Boden in seiner Umgebung großzügig mit effektiven Mikroorganismen und erleben Sie mit, wie er dankbar die Nährstoffe aufnimmt und sich wieder erholt.
Effektive Mikroorganismen für den Garten

 

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