Lindenmuseum Oishii! – Picknick im alten Japan

Wer hat das Picknick erfunden? Einige denken dabei sofort an die britische Königin Viktoria, die überall – auch im Freien – speisen wollte.
In ihrem Gepäck befand sich der klassische Picknickkorb, der sowohl das Essen als auch eine Decke, Geschirr und Besteck enthielt. Im Barock war Essen im Freien ein Sommervergnügen in französischen Adelskreisen. Daher soll das Wort “Picknick” aus dem Französischen stammen. Es setzt sich demnach zusammen aus “piquer” (aufpicken) und “nique” (Kleinigkeit).

Japanisches Picknick

In Japan finden gemeinsame Mahlzeiten draußen in der Natur vor allem zur Zeit der Kirschblüte statt – heute schon fast eine Volksbewegung. Wie die Ausstellung im Lindenmuseum in Stuttgart zeigt, bleibt unter den blühenden Kirschbäumen kaum ein Platz zwischen den einzelnen Picknickdecken.

Ein elegantes und kostbares Picknickset, wie es vor über 100 Jahren benutzt wurde, befindet sich in der Ausstellung Oishii! im Lindenmuseum in Stuttgart.

 

Information des Lindenmuseums: „Tragbare Picknicksets (sagejū), die sich aus einem Stapelkasten für Speisen, kleinen Tellern, Tabletts und Sake-Flaschen zusammensetzten wurden für Ausflüge ins Grüne genutzt. Man bewunderte die Naturschönheiten, amüsierte sich bei Tanz und Gesang und genoss Delikatessen und die beschwingende Wirkung von Sake.“

Picknickset mit Spatzen- und Bambusdekor, Holz mit schwarzem Lack, hirame, goldenem und silbernem maki-e, Goldfolie, H 33,9 cm, L 37,8 cm, B 19,8 cm, Japan, Meiji-Zeit (1868 – 1912), Inv.-Nr. B 22.176, Slg. Baelz, erworben 1891 durch das Landesgewerbemuseum Stuttgart, Copyright: Linden-Museum Stuttgart, Foto: Anatol Dreyer

 

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