☕ Rezept: Buschbohnen mit Bratwurst und Kartoffel

Noch wachsen die Buschbohnen im Freien und werden laufend geerntet. Auf dem Wochenmarkt werden sie kistenweise unters Volk gebracht. Gekauft wird fleißig, denn Kenner wissen, dass die Zeit für frische Bohnen bald vorbei sein kann. Sobald es Frost gibt, ist es mit der Ernte vorbei.

Zutaten für Buschbohnen mit Bratwurst und Kartoffel:
Buschbohnen, fertig geputzt1 kg Buschbohnen
Öl zum Anschmoren
1 Zwiebel
1 Tomate
Bohnenkraut, Salz, Pfeffer
1 Esslöffel Schmand
Bratwürste
1 kg Kartoffeln

Zubereitung der Buschbohnen:
Zuerst Wasser für die Kartoffeln aufsetzen, denn die brauchen ungefähr 40 Minuten. Heute verwende ich Bamberger Hörnchen, eine sehr feste Sorte. Wie (fast) immer koche ich Pellkartoffeln im Dämpfer.

Kaum habe ich die Bohnen geputzt – das heißt, oben den Stielansatz und unten die Spitze weggeschnitten – kommt mein Mann in die Küche. Er hat sein Arbeitspensum für heute Vormittag erledigt, sucht und findet Entspannung am Herd und lässt eine entspannte Ehefrau einfach nur mitschreiben. Also:
Öl im Topf erhitzen, die geputzten Buschbohnen hineingeben und kräftig hin- und herschütteln, damit sie nicht anbrennen. Die klein geschnittene Zwiebel kommt erst jetzt dazu, damit sie nicht im Öl anbrennt. Eine zerkleinerte Tomate bringt Flüssigkeit hinein, so dass er jetzt den Schwarzwälder Speck würfeln kann.
Ich darf (fast vertrocknetes) Bohnenkraut aus meinem Kräuter-Balkongarten darüber streuen.
Die Bohnen werden mit circa einem halben Liter Wasser „abgelöscht“. Das heißt, einfach Wasser draufkippen, sich über den herrlichen Dampf freuen und darüber, dass die Rührerei ein Ende hat, denn im geschlossenen Topf brodelt es langsam vor sich hin.
Zeit zum Fotografieren.
Ein eingefrorenes Bratwurstpaar wird noch auf die Bohnen gelegt. Zum Einen soll es auftauen, zum Anderen gibt es den Geschmack auch an die Bohnen ab, zum Dritten ersetzt es das „Abbrühen“ (vor dem Braten kurz in heißes Wasser legen).
Sobald die Bratwürste aufgetaut sind, werden sie in heißem Fett von beiden Seiten braun gebraten. Währenddessen die Pellkartoffeln schälen und die Bohnenbrühe in ein Gefäß abgießen – ja nicht in den Ausguss! Die Brühe verwende ich in diversen Gerichten weiter, siehe ->Statt Brühwürfel: Brühe – Fond – Kochwasser .
Mein Mann legt sich noch ein paar „Bamberger Hörnchen“ zu den Bratwürsten. Sie nehmen den Wurstgeschmack mit auf und lassen sie brauner werden. Ich mag die Kartoffeln lieber pur. Dafür kommt auf meine Bohnen noch ein Klecks Schmand (Mittelding zwischen saurer Sahne und Creme Fraiche).
Den Rest der Bohnen friere ich ein, die Kartoffeln werde ich in den nächsten Tagen weiter verwenden.
Manöverkritik:
Hier gibt es nichts zu bekritteln, die Bohnen schmecken hervorragend.

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