✍ Gartenbuch Gestaltung: „Traumhafte Landgärten durch die Jahreszeiten“

Frühling, Sommer, Herbst und Winter nach dem "Phänologischen Kalender".

Das Gartenbuch führt mit Fotos von 16 zauberhaften Landgärten durch ein Gartenjahr, und zwar nach dem „Phänologischen Kalender“. Frühling, Sommer, Herbst, Winter werden nach den Pflanzen eingeteilt, die zu dieser Zeit blühen oder reifen.

Wann beginnt das Frühjahr?

Der Frühling kann sowohl ab Ende März anfangen, etwas früher oder später. Es muss nicht unbedingt der kalendarische 21. März sein.
Der Vorfrühling beginnt, wenn Schneeglöckchen, Krokusse, Haselnuss und Erle blühen. Zwar sind die Bäume noch kahl, aber die Architektur des Gartens ist sehr gut zu erkennen mit Trockenmauern, Wegen, Treppen aus Granit – die sieht man jetzt besonders gut. Ebenso kommen die geschnittenen Buchsbäume, die wie Kugeln aneinandergereiht sind, gut zur Geltung.
Der Erstfrühling bricht an, wenn Bäume und Sträucher von Rosskastanie oder Birke Blätter treiben. Auch die Forsythie blüht im Erstfrühling zusammen mit verschiedenen farbigen Tulpen und Narzissen. Wer einen Sitzplatz am Gartenteich hat, kann die Sonne neben Sumpfdotterblumen und Vergissmeinnicht genießen. Liebhaber von Rosatönen schwelgen unter Blüten verschiedener Kirscharten und Magnolien.
Im Vollfrühling zeigen Pfingstrosen und Mohn ihre Pracht; Apfelbäume, Flieder, Blauregen entfalten sich. Wer hätte gedacht, dass ein Schattengarten ausgerechnet im Vollfrühling seinen Charme entfaltet? Verschiedene Blätterformen sorgen hier für Abwechslung. Funkien verfügen über Blattfarben von Dunkelgrün über Blaugrün und Hellgrün bis hin zu Grün-Weiss.

Der Frühsommer beginnt mit der Rosenblüte.

Diese zart rosa Farbe reizt, andere Blumen im gleichen Farbton auszuwählen. Nachtviole oder Iris gehören ebenso dazu wie der Lavendel, der gut zu den Rosen passt und in einem Garten farblich Ton-in-Ton beisammen stehen. In einer
anderen Gartenanlage entstehen gemalte Pflanzenbilder. Hier finden sich hellrosa Rosen mit dunkler Clematis, dicht an dicht neben anderen Blüten. Von entfernt betrachtet wirkt es wie ein abstraktes Bild.
In der heißen Hochsommerzeit reifen Kirschen und Beeren. Durch schneeweiße Blüten verschafft man sich etwas Abkühlung an einem schattigen Platz mit Liegestühlen, umgeben von kreidebleichen Blüten der Hortensie, Rose, Clematis der hellen Schattenblüten.
Im Spätsommer kommen die Bauerngärten voll zur Geltung. Diese Mischung aus Sommerblumen neben Gemüseernte lässt das Herz jedes Hobbygärtners höher schlagen. Gärtnerköche finden hier die Gegenleistung ihrer Arbeit. Sie können sogar andere Naschkatzen mit verköstigen.

Der Herbst ist der Lohn des Gärtners.

Der Frühherbst beginnt mit der Blüte der Herbstzeitlose – die Zwetschgenernte ist in vollem Gange. Gartengestalter lieben rotbraune Farben, die langsam durch das Grün hindurch kommen. Einige Ziergehölze wandeln ihre Blätter in Rostrot. Die Früchte der Pfaffenhütchen zeigen verschiedene Rotarten, der Fächerahorn ein knalliges Signalrot.
Die Apfelernte läuft im Vollherbst ab. Im Ziergarten leuchtet das Laub des wilden Weines in verschiedenen Rot/Violetttönen. Manche Obstbäume verlieren bereits ihre Blätter, es wird etwas heller im Garten. Noch blühen die Sonnenblumen, flankiert von Hortensien. Bis jetzt ist der Herbst üppig.
Im Spätherbst fallen Blätter in verschiedenen Farben; gelbe Gingkoblätter, rote Ahornblätter, braune Kastanienblätter. Die Gärten in diesem Buch sehen auch im Spätherbst weiterhin prachtvoll aus.

Der Winter ist die Zeit der Ruhe.

Wenn die Natur eine Pause einlegt, kommen die immergrünen Pflanzen voll zur Geltung. Formvollendet geschnittene Buchsbäume und Büsche von Ziergräsern entfalten ihre Formen bei Raureif, Hortensienblüten fallen ins Auge mit Häubchen aus Schnee. Heimelig ist der Anblick von Gartenanlagen, in denen die letzten Blumen stehen geblieben sind.

16 Gärten mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Die Autorinnen Martina Meidinger und Evi Pelzer legen einen enormen Wert auf die Gartengestaltung. Sie zeigen, dass ein Grundstück nicht nur nützlich oder durchgestylt sein kann, sondern den Bewohnern Raum gibt, ihre Seele baumeln zu lassen. Neben den Blumen und Bäumen in ihren delikaten Farbzusammenstellungen präsentieren sie immer wieder Sitzplätze. Es entstehen Oasen der Ruhe, in denen die Gartenbewohner die Natur um sie herum in vollen Zügen genießen können. Wohngärten entwickeln sich zum zweiten Zuhause.
Gartenträume im wahrsten Sinne des Wortes. Für „normale“ Gartenkratzer bleiben sie ein Traum, andererseits fördern sie die Kreativität und setzen Ideen frei.
Traumhafte Landgärten durch die Jahreszeiten   von Martina Meidinger / Evi Pelzer ISBN: 978-3-7667-2253-9

 

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