März-Krämermarkt in Kirchheim mit Marktfrauen-Video

Ausflugtipp

Was wäre ein Krämermarkt ohne seine Marktfrauen? Langweilig!
Eine Marktfrau ist schon seit Jahrzehnten dabei. Sie gehört zum Krämermarkt wie die Bratwurstbuden gegen den schnellen Markthunger. Ihre Vorträge sind oft gehört und immer wieder unterhaltsam.

Tipps der Fachfrau zum virtuosen Gemüseraspeln.

Gebannt lauschen sie ihren oft gehörten Erklärungen und den flotten Darbietungs-Nummern. Um sie herum scharen sich die Hausfrauen – und die mitlaufenden Ehemänner – die (fast) alle schon eines ihrer Reiben im Gebrauch haben.

… oder nach diesem Live-Auftritt in Gebrauch haben werden.

 

Sie verkauft ihre Raspel-Hobel-Schnitzel-Geräte mit einer Gebrauchsanleitung in drei Sprachen: Deutsch, Evangelisch und Katholisch – das nenne ich Service!

 

Törtchen für Wellness

Worauf tippen Sie beim Anblick dieser Auslage?

Törtchen mit Buttercreme zum Ende der Fastenzeit?
Tischdekortionen aus Marzipan zum Geburtstags?
Utensilien für den Kaufladen aus Plastik?
Weit gefehlt! Es handelt sich um Seife aus Schafmilch.

Ein nicht alltägliches Shoppingvergnügen.

Jeden 1. Montagvormittag im Monat findet in Kirchheim unter Teck der Krämermarkt statt. Händler bauen für einen halben Tag ihre Stände auf und halten ein Angebot feil, das auf so begrenztem Raum ihresgleichen sucht. Auf fünf Quadratmetern Tischfläche liegen Handyhüllen dicht an dicht nebeneinander. An einem anderen Stand gibt es Babystrampler und Mützchen in Biobaumwolle. Geflochtene Gummibänder mit zwei Haken an den Enden nutzten modebewußte junge Damen in der Fünfzigern, um ihre Pferdeschwänze schnell zu binden.
Dies und andere Raritäten, die längst aus den Regalen der Kaufhäuser verschwunden sind, finden aufmerksame Besucher auf dem Krämermarkt – nichts wie hinnn.

 

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Krämermarkt: