✍ Inhalt / Handlung: The King’s Speech – Schauspiel von David Seidler

Der steinige Weg eines verklemmten Stotterers zum freien Sprecher.

Seine erste Rede vor dem Radio-Mikrofon wird zum Desaster. Zum Glück wird er keine weitere Reden halten müssen, denn sein Bruder David wird es künftig als König von England übernehmen. Denkste – David entscheidet sich für die geschiedene Amerikanerin Wallis Simpson, obwohl er unbedingt König sein möchte. Im Gegensatz zu Albert sieht er diese Aufgabe nicht als Last an. Jetzt muss Albert diese für ihn große Bürde annehmen, obwohl er immer froh war, der Jüngere zu sein, der nie den Thron besteigen würde.

Albert, Herzog von York – der zweitälteste Sohn des Königs von England – stottert. Das machen viele Menschen, und fast alle leiden darunter. Manche suchen sich einen Beruf, in dem sie sich nicht mündlich äußern müssen. Die meisten Stotterer mogeln sich durchs Leben, nur bei ihm funktioniert das nicht. Als König von England muss er Reden halten können, und dann noch in dem neuen Medium, dem Radio, bei dem Tausende von Untertanen zuhören.

Nachdem sämtliche Ärzte des Vereinigten Königreichs versagten, gilt der Australier Lionel Logue als der letzte Notnagel. Der Exzentriker will die Therapie erst beginnen, sobald Prinz Albert ihn Lionel nennt und er ihn Bertie nennen darf. Da wäre es schon fast vorbei gewesen mit dem erlauchten Patienten, wäre der königliche Leidensdruck nicht größer als sein Standesdünkel.

Eigentlich ist Lionel gar kein studierter Therapeut. Während des Krieges behandelte er traumatisierte Soldaten; intuitiv, aber wirkungsvoll. Er ist anscheinend der Erste, der nicht buckelt, wenn ein König vor ihm steht. Kein Wunder, denn seine wahre Berufung ist die Schauspielerei. In Australien hat er sich einen Namen in seiner Heimatstadt gemacht, hier möchte er ein Star werden. Das Gegenteil ist der Fall. Er wird bei jedem Vorsprechen abgelehnt.

Lionel findet schnell heraus, dass Albert/Bertie nicht stottert, wenn er mit seiner Frau spricht, wenn er singt oder wenn er wütend ist. Dann kann er sogar fließend und deutlich sprechen. Gerade das Wütende kitzelt Lionel aus dem reservierten Bertie heraus. Bertie und Lionel nähern sich langsam an. Zu zweit üben sie die öffentlichen Reden, mal in einem bestimmten Rhythmus, mal mit erst gesprochenen, dann gedachten unaussprechlich/unanständigen Wörtern. Bertie wird immer sicherer in seiner Aussprache und selbstsicherer im Auftreten.

Viel trägt dazu Elisabeth bei, als liebende Ehefrau, die alles für ihren Ehegatten tut. In einem ruhigen Moment gesteht sie ihm, dass sie nach zweimaliger Ablehnung seines Heiratsantrages doch „Ja“ gesagt hat – weil er so wunderschön stottert. Kann eine Liebeserklärung – besonders unter distinguierten Royals – zärtlicher sein?

Myrtle dagegen, Lionels Gattin, reagiert entnervt. Sie fühlt sich in England behandelt wie ein Mensch zweiter Klasse und möchte unbedingt nach Australien zurück. Da ihr Mann nicht genug in seiner Sprachheilpraxis verdient, geht sie arbeiten. Myrtle ist hin- und hergerissen zwischen ihrem Heimweh und dem Traum ihres Mannes, der einer Karriere als Schauspieler anstrebt.

Das Theaterpublikum fiebert, freut sich und leidet mit auf dem steinigen Weg bis zum Licht am Ende des Tunnels.

The King`s Speech – Die Rede des Königs, Schauspiel von David Seidler. Dieses Theaterstück wird -neben anderen Bühnen – im Alten Schauspielhaus in Stuttgart gespielt, wurde verfilmt und erhielt 2011 einen Academy Award für das beste Drehbuch.

 

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