☛ Wie sich das Telefon nach Alexander Graham Bell weiter entwickelt

Alles hat im Jahr 1876 begonnen, Alexander Graham Bell entwickelte das erste elektromagnetische Telefon und wandte es auf einer 8,5 Kilometer langen Versuchsstrecke an. Es gab zwar schon im Jahr 1860 eine Möglichkeit, Sprache über elektrische Signale zu übertragen, aber das System, welches von Philipp Reiss entwickelt wurde, konnte sich nicht durchsetzen. Bell war es jedoch nicht allein, ohne seine Forscherkollegen, wie Samuel Finley Morse, dem Erfinder des Morseapparates oder Benjamin Franklin (Blitzarbeiter), wäre die Erfindung nicht möglich gewesen.
Heute im Zeitalter der Handys, Smartphones und I-Phones kann man nicht nur telefonieren, sondern ist auch gleichzeitig über das Netz mit den Freunden verbunden. Früher war man froh, wenn man ein Festnetztelefon im Haus hatte. Heute muss es schon das neueste und modernste Handy sein, welches man sich bei einem Anbieter wie Telefon24 bestellen kann.

Mit Einführung der Wählscheibe kam die automatische Vermittlung
Das Handynetz ist heute so ausgebaut, dass es kaum mehr Funklöcher gibt, das erste Telefonnetz in Deutschland wurde 1881 errichtet, natürlich noch mit Draht und Masten. Telefonnummern gab es noch wenige und vorerst wurde man noch mit dem Sprechpartner per Hand verbunden. Ab 1908 gab es in Deutschland dann die automatische Vermittlung mittels Wählscheibe, die Umstellung wurde erst im Jahr 1972 abgeschlossen. Das erste Mal über den Atlantik telefonieren war 1928 möglich. Das erste Gespräch wurde von London nach New York geführt, kurz danach war es auch aus Deutschland möglich in die USA zu telefonieren. Was heute ganz normal ist, war damals ein riesiger Fortschritt in der Kommunikation. 1910 waren in Deutschland bereits eine Million Teilnehmer gemeldet, heute sind es 55 Millionen. In China gibt es aktuell 270 Millionen Telefonanschlüsse und in den USA 22 Millionen. Die Entwicklung ging also sehr rasant weiter. War das Telefon anfangs noch ein Luxusgut für die betuchte Gesellschaft, so ist das Telefon zum Gebrauchsartikel für jedermann geworden. Schon Kinder haben ihre eigenen Smartphones und I-Pads, was natürlich seine Vor- aber auch Nachteile hat.

VoIP ist die moderne Form des Telefonierens über das Internet
Die Entwicklung ist aber noch immer nicht zu Ende, die Digitalisierung in den 80er Jahren brachte neben der Telefonie auch die Datenübertragung über das Telefonnetz. Inzwischen wird natürlich das Internet als Übertragungsmedium genutzt und auch das Telefonieren über die IP-Adresse wird immer beliebter. Voice over IP, kurz auch VoiP genannt ermöglicht ein telefonieren rund um die Welt ohne Extrakosten. Natürlich nur, wenn eine entsprechende Breitbandverbindung vorhanden ist und man über die entsprechende Hardware, sprich Computer verfügt. Auch ein Internetzugang per Flatrate muss vorhanden sein, denn darin sind Paketkosten für das Telefonieren bereits enthalten, das gilt auf für den Gesprächspartner. Mit Webcam kann man den Gegenüber auch noch sehen, während man sich unterhält.

Technik:

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