✍ Ratgeber-Tipp: Arthrose – von Selbsthilfe bis zur Operation

Wenn der Knorpel zwischen den Gelenken abgenutzt wird, kann es verdammt weh tun. Fast jeder Mensch über 30 ist davon betroffen. Arthrose gehört damit zu den häufigsten Krankheiten.
cover.arthroseEbenso häufig sind damit auch die Ratschläge, die auf die Betroffenen herunterprasseln.
Dr. Thomas Heim erklärt in seinem Mutmachbuch Wissenswertes über die Gelenke. Wie eine dauerhafte Fehlbelastung – zum Beispiel in bestimmten Berufen – zum Knorpelschwund führen kann. Ob es wirklich Arthrose oder nicht doch Rheuma oder etwas anderes ist, untersuchen Fachärzte mit verschiedenen Methoden. Falls es sich wirklich als Arthrose herausstellt, kann jeder Kranke selbst etwas zu seiner Gesundung beitragen. Gleich ein Knackpunkt als oberstes Gebot: Gewicht reduzieren, denn dann wird der Knorpel weniger belastet. Als nächstes: Viel Bewegung. Das ist einfach gesagt, wenn jede Bewegung weh tut. Es hilft nix – von lieb gewordenen Lebensgewohnheiten und Bequemlichkeiten muss man sich trennen.
Aber Dr. Heim lässt Sie nicht allein mit Ihren Problemen. Außer der Eigeninitiative erwarten den Geplagten Hilfen von Außen. Physiotherapie, Massage, Chirotherapie, Akupunktur, Blutegel, Wärme und Kälte – was diese Therapien bringen, welche Risiken oder Nebenwirkungen sie bergen und vor allen Dingen – was bezahlt die Krankenkasse. Alle diese Therapien kann jeder an Arthritis Erkrankte entweder selbst ausführen oder ausführen lassen. Die Nebenwirkungen halten sich in Grenzen.
Wer Medikamente nehmen will oder muss, findet in diesem Buch einen Überblick über die verschiedenen Wirkungsweisen. Wie wirken sie, für wen sind sie besonders geeignet und für wen nicht. Da alle diese Medikamente auch eine Latte von Nebenwirkungen aufweisen, wird sich vielleicht lohnen zu überlegen, ob und wie sie angewendet werden.
Wenn gar nichts mehr hilft, ist häufig eine Operation angesagt. Möglichst mit einer Knorpelrekonstruktion – dem Traum aller Patienten – oder einer künstlichen Hüfte als Endziel. Außerdem kommt es auch auf das kranke Gelenk an. Beim Knie oder in der Schulter ist es anders als wenn die Hand erkrankt ist. Dann sind viele alltäglichen Handgriffe nicht mehr schmerzfrei möglich. Besonders Hand-Werker sind davon betroffen. Auch Instrumental-Musiker zählen dazu. Für sie bedeutet es meist ein berufliches Aus. Hilfsmittel unterstützen den Alltag. Wenn Schraubgläser sich nicht mehr schmerzfrei öffnen lassen, muss man durchaus nicht immer jemanden bitten. Es gibt Hilfsmittel, die aus einem Bittsteller eine selbstbestimmte Persönlichkeit zaubern.
Dieses Buch verschafft Patienten einen Überblick. Sehr zu empfehlen, denn Kranke können immer wieder nachschlagen, ihren Arzt gezielt fragen, ihre Etappen selbst festlegen. Nach Dr. Heims Empfehlung können sie ihrer innerer Stimme folgen, um die richtige Therapie zu finden. Denn nur die hilft in der Regel auch.

Arthrose: Beweglich bleiben von Dr. Thomas Heim | EUR 17,90 | Stiftung Warentest (15. April 2014)

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