☕ Rezept: Khaki, Trockenobst, Kürbiskerne mit Frischkäse

Rezept für diese Frischkäse-Creme:

200 Gramm Frischkäse
1 vollreife Khaki-Frucht
circa 100 Gramm Trockenobst: Apfel, Birne, Pflaume, Aprikose
2 Esslöffel Kürbiskerne

Khaki, Trockenobst, Kürbiskerne mit Frischkäse

Khaki-Früchte reifen – zumindest in Italien – im Oktober/November. In dieser Zeit hält mein „Lieblingsitaliener“ sie zumindest in seinem Laden bereit. Ich bevorzuge die vollreifen Früchte, kurz bevor sie auseinander fallen, denn da schmecken sie besonders süß und aromatisch. Allerdings sind sie dann auch schon gallertartig, fast flüssig. Sind sie noch nicht ausgereift, hinterlassen sie – zumindest bei mir – einen pelzigen Geschmack auf der Zunge. Damit mir der Frischkäse nicht vom Brot läuft, muss ich die Flüssigkeit irgendwie binden. Heute nehme ich Trockenobst dazu, weil es so schön aufquellt. Die Kürbiskerne sind einerseits für den Geschmack, andererseits brauche ich etwas zum Draufbeißen.

Zubereitung: Kaki, Trockenobst, Kürbiskerne mit Frischkäse

Wie Pellkartoffeln lassen sich die Khakis abpellen, zumindest theoretisch. Praktisch lassen sie sich kaum so lange in der Hand halten und pflatschen schon in die Schüssel, bevor das letzte Stückchen Haut abgezogen ist. Glücklicherweise enthalten sie kaum Kerne, so dass sie sofort mit dem Frischkäse vermust werden können, ohne vorher eine Suchaktion starten zu müssen. Bei der Gelegenheit merke ich, dass eine Khaki-Frucht vollkommen ausreicht. Dafür nehme ich mehr Trockenfrüchte, als auf dem oberen Foto zu sehen sind. Die getrocknetenÄpfel, Birnen, Pflaumen, Aprikosen zerschneide ich schnell und einfach mit der Haushaltsschere und mische sie zusammen mit den Kürbiskernen unter die Khaki-Frischkäse-Creme.

Arbeitszeit:

Khaki, Trockenobst, Kürbiskerne mit Frischkäse, angerichtet auf einem Keramikteller

Schnell ist dieser süß-fruchtige Brotaufstrich fertig. Gerade mal eine Viertelstunde (vom oberen zum unteren Foto) hat es gedauert. Noch erinnert die Frischkäse-Masse von der Konsistenz her eher an Marmelade. Wie auf dem Foto zu sehen ist, schmiegt sie sich weich aufs Brot.

Vom Geschmack her – sehr süß und fruchtig – ist es ein „gefundenes Fressen“ für alle Marmeladen-Fans. Dieser Brotaufstrich schmeckt honigsüß, ohne den Zusatz von raffiniertem Zucker oder künstlichen Süßstoff.

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