Pflaumenkompott

Zutaten:

Pflaumen oder Zwetschgen, je nach Region
wenig Wasser

Zubereitung:
Zwetschgen
(Pflaumen) entsteinen. Sie sind so reif, dass es nur noch mit dem Messer möglich ist, denn mit dem Entsteiner würden sie mir in sämtliche Richtungen auseinander spritzen. Mit wenig Wasser im Topf aufkochen lassen. Dann muss ich nicht so viel rühren. Saftig sind die Pflaumen zwar, aber wenn es unten zu heiß ist, können sie trotzdem leicht anbrennen. Weil sie schon überreif und sehr süß sind, lasse ich den Zucker weg und verzichte auch auf andere Gewürze. Mit dem Aufkochen rette ich sie lediglich vor dem Vergammeln. Das Ergebnis ist ein leckeres Kompott – mit Hefezopf als Zwischenmahlzeit.

Ich kann mich erinnern, dass meine Oma erst die Pflaumenkerne auf dem Topfboden verteilte, und dann rein mit den entsteinten Pflaumen. Auf dem großen Holz- und Kohleherd blieb der Topf in einer Ecke stehen. Je nach Hitze oder Zeit hatten wir hinterher entweder ein Pflaumenkompott als Nachtisch oder ein Pflaumenmus aufs Brot. Uns Kindern war es egal, denn beides war gleich lecker.