☛ Reisetipp: Erfurt – von Tradition bis Moderne

Impulsregion Erfurt, Weimar, Jena

Erfurt war früher der Knotenpunkt zwischen zwei Handelsstraßen. Die Via Regia führte von Moskau bis Spanien, sowie von Stettin nach Rom. In Lübeck beginnt die Salzstraße und endete in den Alpen.

Kreativ zeigten sich die Erfurter im Erfinden von Gesetzen.

Mobiler Kaufmann auf der Krämerbrücke

Ein Kaufmann durfte die Furt erst überqueren, wenn er zwei Tage lang in Erfurt blieb und in der Stadt seine Handelswaren verkaufte. Das lässt sich ein Vollblutkrämer nicht zweimal sagen. Der Effekt dabei war, dass er in dieser Zeit in Erfurt nicht nur Geld einnahm, sondern auch ausgab, nämlich für Essen und Trinken. Die Pferde mussten versorgt werden, ebenso die Knechte.
Je mehr er verdiente, umso mehr gab er aus.

Erfurter Musikfest

Heute strömen die Leute freiwillig nach Erfurt, denn hier ist immer etwas los. Der Effekt für die Stadt ist der gleiche.

Musiknacht in Erfurt, Band vor dem Rathaus

Zum Musikfest ist nicht nur ganz Erfurt und Umgebung auf den Beinen. Als Freudentag zählt das Fest für Besucher, Gastronomie, Musikgruppen. Wenn das Wetter mitspielt, wie am 21. Juni 2017 – dem längsten Tag des Jahres – kennt die gute Laune keine Grenzen.

Schmackhaftes Essen hat in Erfurt bis zum heutigen Tage eine lange Tradition.

Brot und Brötchen nach altem Brauch bereiten Bäcker in der Backstube an der Krämerbrücke.

Bäcker sortiert sein Brot im Laden ins Regal
Ganz nebenbei gehören sie damit zu den meist fotografierten Kollegen ihrer Zunft. In reiner Handarbeit fertigt Hartmut Priemer das Grundnahrungsmittel Brot. Jede einzelne Schrippe wird von Hand geformt. Wer einem Handwerker schon einmal zugeschaut hat, wundert sich, wie schnell das geht. Das kommt erst mit der Übung, die bekanntlich den Meister macht. Nicht umsonst muss jeder Bäckerlehrling erst einmal „kleine Brötchen backen“.
Gebacken wird so viel, wie verkauft wird. Geht eine Brotsorte vor Verkaufsschluss aus, kann der Kunde erst am nächsten Tag wieder seine Lieblingssorte kaufen. Auf diese Weise entsteht kein Abfall.
Wie zu alten Zeiten kommen im Backhaus Mehl, Wasser, Salz, eigener Sauerteig oder Hefe ins Brot – mehr ist nicht nötig!

Alles, was „auf’s Brot gehört“, findet sich in näherem Umkreis in den Läden.


Weiterführende Informationen erhalten Sie hier:

Erfurt-Tourismus
Kulturstadt Weimar
Glockenstadt Apolda

Die Eindrücke  formten sich im Rahmen der Pressereise unter dem Motto „Garten.Impulse“.

Herzlichen Dank für die fachkundigen Rundgänge und die hervorragende Organisation.


 

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