Eine Repertoire-Vorstellung der Oper La Traviata von Giuseppe Verdi am 14. Oktober 2011 in der Staatsoper Stuttgart. Auf dem Fest der Madame Flora suchen sie in Ballkleidern und Fräcken die illustre Gesellschaft heim. Als Zigeunerinnen verkleidet legen sie die Karten. Wie Kastagnetten schlagen sie die Spielkarten-Fächer, immer im Rhythmus auf die Eins. Sie fechten als …
Dreidimensionale Animationsfilme bieten dem Zuschauer die Illusion räumlicher Tiefe. Es sieht alles so aus wie im richtigen Leben, aber doch ganz anders. Häufig sind die Hauptfiguren Tiere, die sich sehr menschlich benehmen. Angefangen von der Kleidung wie in „Die Kiste“ von Kyra Buschor, der menschlichen Schwächen wie „Preferably Blue“ von Alan Dickson, der Gefühle von Rache wie „The Mighty Hunter“ von Michael Ekblad oder der menschlichen Mimik und Gestik – obwohl die Darsteller stark abstrahiert sind – im Kinderfilm „Das Bild der Prinzessin“ von Klaus Morschheuser und Johannes Weiland. Die Kiste (The Box) von Kyra Buschor – mein persönlicher Lieblingsfilm! Drei Frösche, allesamt Aristokraten, treffen sich in einem hanseatischen Kontor um den runden Mahagonitisch.
Auf der großen Leinwand im Schlossgarten präsentiert das Internationale Trickfilmfestival 2011 einen Animationsfilm für die ganze Familie. Das junge Publikum zeigt sich begeistert. Generationen von Kindern kennen die drei Freunde: den klugen Franz von Hahn, den gewitzten Jonny Mauser und den dicken Waldemar, das einfältige Schwein. Sie sind daheim in einem Ort namens Mullewapp. Auf dem Bauernhof leben mit ihnen noch die Hühner mit ihren Küken, eine Kuh mit ihren kleinen Kälbern, Wolke, das Lämmchen und der alte Hofhund. Er wird von allen geliebt, auch wenn die jungen Hennen aus Schabernack sein Gebiss verstecken.
Trickfilme auf einer Riesenleinwand anschauen – umsonst und draußen. Das 18. Internationale Trickfilm Festival lädt ein auf den Stuttgarter Schlossplatz zum Public Viewing, und viele, viele kommen. Filme anschauen und das schöne Frühlingswetter genießen – was will man mehr? Ab 14 Uhr läuft das Programm. Beginnend mit Kurzfilmen für die ganze Familie.
Märchenhaftes aus Bulgarien, für Kinder als Zeichentrickfilm umgesetzt.
Colours – International Dancefestival in Stuttgart, zeigt Musik und Tanz. Live auf der Bühne – gesungen, gespielt und getanzt von Musikern und Tänzern. Wohltuend! Wieder aktive Musiker auf der Bühne.
Franz Schuberts Winterreise, gesungen von Tenor Hans Jörg Mammel.
Die Winterreise handelt von Einsamkeit, Kälte, unerwiderter Liebe. Als wohnsitzloser Wanderer kommt Hans Jörg Mammel singend über die Bühne, füllt den Saal mit seiner kräftigen Stimme, besticht mit genauer Aussprache und Textverständlichkeit. Jedes Wort der einzelnen Lieder ist klar und deutlich zu verstehen.
In einem Lied passen Inhalt und Tanz wunderbar zusammen.
Ein aufgeblasener, durchsichtiger Plastikbunker – ohne sichtbare Fenster oder Tür – steht mitten auf der Bühne. Er ist gefüllt mit Tänzern, die herauszukommen versuchen. Erschöpft bewegen sie sich in Zeitlupe. Bei Versuchen, sich gegen die Wand zu drücken, werden sie im Fluge aufgehalten – immer kurz vor der Trennwand.
Vereinzelt bilden sie Pyramiden, versuchen vergeblich, mit ausgestreckten Armen die Decke zu erreichen. Mit ihren Körpern erschaffen sie Treppen, über die ein Gefangener steigt und abstürzt. Vergebliche Mühe. Im Gegensatz zum Liedtext treten sie nicht in einer Schneewüste auf, sondern in einem schwül-heißen Raum, in dem der Erstickungstod droht. Hier können die Zuschauer an diesem Tropentag mühelos mitleiden.
„Sacre du Printemps“ von Stravinski – Klavierduo Grau/Schumacher – Ensemble Circa.
Im zweiten Teil zeigt das Ensemble Circa Akrobatik zur Ballettmusik „Sacre du printemps“ von Igor Strawinsky, gespielt vom Klavierduo Grau/Schumacher. Der Flügel steht hinten auf der Bühne, im Vordergrund die Tanzfläche. Die beiden Musiker sind die ganze Zeit gegenwärtig. Ihr voller Klang erfüllt den Raum.
Mit bis zu drei Personen übereinander bilden sie Pyramiden, die immer wieder in sich zusammenfallen. Sie nehmen Anlauf, bleiben an einem Mittänzer kleben oder springen über ihn/sie hinweg. Dabei verfolgen sie ihren eigenen Rhythmus, der selten mit der Musik zusammenpasst. Sie sind viel zu beschäftigt, um auf die Musik zu hören. Ihre ganze Konzentration stecken sie in die nächste Nummer.
Strawinski schrieb „Sacre du Printemps“ als Ballettmusik.
Die Musik enthält viele Stellen, die Choreografen für ihre Schrittfolgen nutzen. Nach den Pausen setzen neue Schrittfolgen ein. Sowohl bei den Tönen als auch bei den Pausen sind Tanzensemble und Klavierduo eher zufällig zusammen. Beide Kunstformen laufen nebeneinander, ohne sich zu stören oder zu ergänzen.
Entweder sie verfolgten die Akrobatik im Vordergrund, oder sie hörten auf die fantastische Musikdarbietung. Beides zusammen war schlecht möglich. Ein gutes Beispiel für ein friedliches Nebeneinander zweier Darstellungsweisen.
Juli 2019 im Theaterhaus Stuttgart Choreographie // Choreography: Yaron Lifschitz & das circa Ensemble Musik // Music: Franz Schubert, Klara Lewis, Igor Strawinsky Performed by the Circa Ensemble Musiker*Innen // Musicians: Klavierduo Grau/Schumacher; Tenor: Hans Jörg Mammel Regie & Bühnendesgin // Direction & Stage Design: Yaron Lifschitz Lichtdesign // Lighting Design: Yaron Lifschitz & Richard Clarke Kostümdesign // Costume Design: Libby McDonnell Assistenz Kostümdesign // Assistant Costume Designer: Anna Handford Technische Leitung // Technical Director: Jason Organ Requisiten // Props: John Blake Produktion // Producer: Danielle Kellie
Colours – Internationales Tanzfestival in Stuttgart
Colours – International Dancefestival in Stuttgart, zeigt Musik und Tanz. Live auf der Bühne – gesungen, gespielt und getanzt von Musikern und Tänzern. Wohltuend! Wieder aktive Musiker auf der Bühne. Franz Schuberts Winterreise, gesungen von Tenor Hans Jörg Mammel. Die Winterreise handelt von Einsamkeit, Kälte, unerwiderter Liebe. Als wohnsitzloser Wanderer kommt Hans Jörg Mammel singend […]
Colours – Internationales Tanzfestival in Stuttgart, bietet mit dem chinesischen Beitrag ein Ballettprogramm der Gegensätze. Langsame, fließende Bewegungen kennzeichnen das Ballett Xie Xin Dance Theater. Ihre Kostüme sind ungewohnt – nicht hauteng, sondern bestehen aus weichen, fließenden Stoffen in mehreren Lagen übereinander. Sie tragen weite Hosen und Oberteile aus dünnem Chiffon. Die Webstoffe scheinen nach […]
Was passiert, wenn zwei Spitzenensembles zusammen kommen? Etwas ganz Einmaliges. 60 Minuten (fast) unbeschreibliche Glanzleistung von Tänzern und Musikern. Um es vorwegzunehmen: Fantastisch!!! Breakdance trifft barocke Kammermusik Mourad Merzouki und sein Tanzensemble Compagnie Käfig, das den Hip-Hop perfektioniert und das Kammermusikensemble Concert de l´Hostel Dieu, spezialisiert auf Barockmusik. Schon optisch beeindrucken sie, vollkommen eigenständig. Die […]
Es grünt so grün im Landestheater Schwaben Eliza Doolittle wird hibbelig, weil der Professor nicht aufhört, sie zu trietzen. Trotzig beißt sie während seines Phonetik-Unterrichts die Zähne zusammen, schaut böse nach vorn, lässt ein Bein ungeduldig auf- und abfedern, ist kurz vorm Platzen. Michaela Fent gibt der Eliza ein ungekünsteltes Gesicht und einen kraftstrotzenden Charakter. …
Schnell können die Machtverhältnisse sich umkehren. Wer früher jemandem überlegen war und es deutlich zeigte, muss plötzlich um die Gunst des anderen betteln. Margaret und Andrew Kaum sind sie aus der Ausländerbehörde gekommen, dreht er sich nach ihr um. „Sie müssen mir ganz offiziell einen Antrag machen“ sagt Andrew trotzig und bestimmt zu der hinter …
Ein Familienstück von Katrin Lange im Schauspielhaus Stuttgart
Parzival (Jan Krauter) möchte wissen, was hinter den Bergen steckt, woher die Vögel kommen, wohin die Wolken ziehen. Zwei behelmte Ritter (Boris Koneczny, Markus Lerch), einer davon mit echtem Schmerbauch, und eine Ritterin (Nadja Stübiger ) kommen vorbei auf der Suche nach einem Königssohn, nämlich ihm (das wissen aber nur die Zuschauer). Blechtüren als Schilde, an den Hüften aufgeblasene Rettungsringe wie bei Schwimmneulingen, Stiefel unter Boxershorts. Ritterin Kundry trägt nicht nur ein Röckchen wie ein römischer Gladiator; sie kann auch hervorragend knutschen. Die Ritter imponieren dem tumben Tor. Er möchte so sein, wie sie sich in ihrem gerappten Werbespot (Musik: Michel Baur) darstellen: „Einer für alle; alle für einen“
Vondenloh: Autor sucht Autorin. ER möchte seine Jugendliebe wiederfinden. Es ist nicht ganz klar, ob ER seine Helga – die sich jetzt Bettine Vondenloh nennt – liebt, oder die Bücher, die sie schreibt.
ER und Helgas Bücher
Nach getaner Arbeit als Chef des Verkehrsbüros in seinem Geburtsort Leinheim, setzt ER sich an seinen Schreibtisch und schreibt, genau wie sie (wahrscheinlich). ER kennt alle ihre Bücher in- und auswendig. ER bewundert ihren Schreibstil, wie sie alles genau auf den Punkt bringt, so ganz ohne Umschweife.
Mein Tipp: Wann immer dieser Film irgendwo gezeigt wird, schauen Sie sich ihn an! Die Sch’tis vertreiben sämtliche Sorgen und Depressionen. Ein paar Stunden voller Fröhlichkeit kann doch jeder gebrauchen. Schon bei der Erinnerung daran muss ich glucksen.
Ein Film von und mit Day Boon – Französische Komödie, 106 Minuten, ab 0
Heute schon gelacht?
Na wunderbar, dann sind Sie ja schon in Übung! Die Handlung ist schnell erzählt: Ein Postbeamter aus Südfrankreich wird als Postdirektor nach Nordfrankreich versetzt. Seine Familie weigert sich, mitzukommen. Erst gefällt es ihm gar nicht, dann lernt er die Leute und die Gegend näher kennen und schätzen dann…
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