☛ 28. Filmwinter 2015 startet mit Blick auf weibliche Schuhe


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Besondere Aufmerksamkeit erregt am ersten Tag des Stuttgarter Filmwinters ein humorvoller Kurzfilm mit typisch weiblicher Problematik – Schuhen.

Down to Earth – zeigt her eure Füßchen, zeigt her eure Schuh‘ …

Kurzfilm: Down to EarthDas erste Kurzfilmprogramm endet mit dem humorvollen Film der Österreicherin Anna Vasof. Sie geht davon aus, dass Frauenschuhe bestimmte Geschichten erzählen. So fällt ihr Kamerablick auf den Boden und bleibt haften. Verschiedene Apparaturen hat sie entworfen und konstruiert – insgesamt 28 mechanische Vorrichtungen verbinden das eigentliche Laufwerk, die Schuhe, miteinander.
Es beginnt mit hohen Hacken „high heels“, die statt der heels/Hacken Handdrucker besitzen, die bei jedem Schritt ein lautes „Step“ auf den Boden klacken. Sehr engen, spitzen Schuhen laufen an einer Schiene Mausefallen voraus, die bei jedem Schritt zuschnappen – wie gut beobachtet. An einem linken Schuh ist ein Kompass befestigt, am rechten ein Magnet, der bei jedem Schritt die Kompassnadel wackeln lässt. Ähnlich korrespondiert ein anderes Paar. Der rechte Schuh transportiert ein Wassergefäß mit einem Hahn. Der linke Schuh steht mit einer Kordel und einem Gestell in Verbindung mit ebendiesem Öffnungshebel des Hahns. Ein Schritt links lässt den Wasserbehälterschuh nach vorn gehen, ein Schritt rechts öffnet den Wasserhahn. Der gießt sein Nass so lange aus, bis der linke Fuß wieder einen Schritt nach vorn macht und den Hebel verschließt.
Wunderbare kleine Apparätchen. Himmelblaue Schuhe mit einer Blume als Dekoration lassen beim Wippen des Fußes einen Fächer aufgehen – romantisch! Etwas typisch Weibliches sind noch die langen Haare, deren Spitzen in Lockenwicklern stecken, die wiederum mit den Schuhspitzen verbunden sind. Somit kann die Trägerin nur gebückt gehen.
Down to Earth: Österreich 2014, HD, Farbe, 7:00 Min.
Regie, Drehbuch, Produktion: Anna Vasof, Kamera: Renate Mihatsch, Peter Regner, Kyriakos Tsoukalas, Suchart Wannaset

Ebenfalls im Kurzfilmprogramm des ersten Tages: Gleich drei Filme sind religiös-spirituell geprägt, jedoch alle unterschiedlich in ihrer Aussage, siehe -> Inferno – unfreiwilliger Humor

 

Filmwinter:

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