♫ Inhalt / Handlung: Alcina – Oper von Georg Friedrich Händel

Alcina – Oper mit Musik von Georg Friedrich Händel. Eine Göttin verzaubert Männer und begeht einen riesigen Fehler. Diese Geschichte aus der griechischen Mythologie spielt in der Oper Alcina.

Erster Akt – Ankunft und Verwechslungen auf Alcinas Zauberinsel

Alcina lebt auf einer bezaubernden Insel in einem viel befahrenen Meer. Sie ist selten allein, denn oft stranden Schiffe an ihren Ufern. Die männlichen Besatzungsmitglieder verfallen sofort ihren Reizen und sind damit schon ihrem Untergang geweiht. Göttin aus SteinSobald sie langweilig werden, verwandelt Alcina sie in Blumen oder Tiere und wendet sich einem neuen Liebhaber zu. Auf diese Weise nimmt ihr Eiland paradiesische Formen an, die wiederum andere Seefahrer anlockt. (Von dieser Art der Liebhaber-Entsorgung können die Kameliendamen nur träumen. Sie müssen sich ihre Blumen für teures Geld kaufen und werden ihre abgelegten Liebhaber manchmal nur schwer los.)

Aber Alcina macht einen folgenschweren Fehler. Sie verliebt sich in Ruggiero, und der sieht nur noch Alcina. Seine Braut Bradamante hat er darüber vollkommen vergessen, siehe ->Alcina – Oper im Rahmen
Umgekehrt aber nicht, denn Bradamante reist ihm in den Kleidern ihres Zwillingsbruders Ricciardo nach, um ihn wieder zurück zu holen. Das Gleiche hat auch ihr Begleiter Melisso vor, denn er braucht den tapferen Helden Ruggiero, um einen Krieg zu gewinnen.
Auf der Insel begegnen sie zuerst Alcinas Schwester Morgana, die sich sofort in den schönen Ricciardo/Bradamante verliebt. Die/der muss mit ansehen, wie ihr Verlobter Ruggiero mit Alcina herumturtelt. Selbst als sie/er sich ihm in einem ruhigen Moment zu erkennen gibt, will Ruggiero nichts von ihr wissen und hält Bradamante für ihren Zwillingsbruder.


 

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Es tröstet sie nicht, dass Morgana ganz wild nach ihr/ihm ist, denn deren Verlobter Oronte lässt seine Eifersucht an Ruggiero ab. Ihm erzählt er, dass Alcina sich in Ricciardo verliebt hat. Es würde ihm wohl bald so ergehen wie den anderen Männern – er wird verzaubert. Das zwingt Ruggiero zum Handeln. Er verlangt von Alcina, dass die, um ihm ihre Liebe zu beweisen, Ricciardo in ein Tier verwandelt. Hier greift Alcinas Schwester Morgana ein, denn sie findet Bradamante/Ricciardo reizvoller als Oronte, ihren langweiligen Verlobten.


Zweiter Akt – Entzauberung, aber noch kein Ende in Sicht

Melisso steckt Ruggiero einen Ring an den Finger, der Alcinas Zauberbann löst. Gleichzeitig putzt er ihn nach allen Regeln eines Despoten herunter und befiehlt ihm, sofort für ihn in den Krieg zu ziehen. Außerdem soll er sich mit Bradamante versöhnen. Hätte Ruggiero ja gern gemacht, aber Bradamante begehrt ihn – nach der Abfuhr – nicht mehr. Trotzdem bereiten sich alle auf die Flucht vor. Der eifersüchtige Oronte bemerkt es und petzt. Alcina ist wütend und plant, die ganze treulose Gesellschaft in Tiere und Blumen zur Dekoration ihres Gartens verwandeln – aber es geht nicht mehr. Weil sie sich in Ruggiero verliebte, sind ihr zur Strafe ihre Zauberkräfte abhanden gekommen.


Dritter Akt – Alles kehrt zurück in seinen Lauf

steinernes PferdBradamante erkennt die wahre Identität des schönen Jünglings und hält sich doch lieber an ihren Oronte – besser einen langweiligen Liebhaber als gar keinen. Oronte ziert sich zwar noch etwas, aber aus dem selben Grund versöhnt er sich wieder mit Bradamante. Wie sich später zeigen wird, was das nicht nötig.
Alcina will Ruggiero auf der Insel halten, der aber sucht das Weite mit Bradamante. Melisso teilt Ruggiero mit, dass die Zauberinsel von bewaffneten Truppen umzingelt ist, worauf Ruggiero das Kommando übernimmt und Alcina besiegt. Sie versucht noch, ihn zur Umkehr zu bewegen, denn so schlecht hatte er es doch nicht bei ihr. Auch Morgana beschwört Bradamante/Ricciardo – zu spät für beide. Mit dem Zauberring befreien Ruggiero, Bradamante und Melisso die Verhexten und stellen die alte Ordnung wieder her.
Von den beiden Frauen Alcina und Morgana ist nichts mehr zu sehen. Plötzlich gibt es auf der Insel keine Blumen mehr, sondern nur noch Männer.
Ist das besser?*


 

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*Anmerkung der Nacherzählerin

Alcina (HWV 34), eine Oper in drei Akten von Georg Friedrich Händel. Das Libretto schrieb Antonio Marchi nach einer literarischen Vorlage von Ludovico Ariost. Am 16. April 1735 fand ihre Uraufführung in London im Theatre Royal in Covent Garden statt. Die Handlung spielt in einem Zauberland, während der Kreuzzüge in Palästina – also Mittelmeer.

Personen
Alcina, eine Zauberin (Sopran)
Morgana, Alcinas Schwester (Sopran)
Ruggiero, ein junger Held (Mezzosopran-Kastrat)
Bradamante, Ruggieros Braut (Alt)
Oronte, Feldhauptmann Alcinas (Tenor)
Melisso, der Begleiter Bradamantes (Bass)
Oberto, Sohn des Paladins Astolfo (Knabensopran)
Ritter, Krieger, Geister, Volk (Chor)

 

 

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