♫ Inhalt / Handlung: Cosi fan tutte – Oper mit Musik von W. A. Mozart

Zwei Verliebte Männer testen in der Oper “Cosi fan tutte” die Treue ihrer Angebeteten. Mit einem Partnertausch haben sie nicht gerechnet. Das amüsiert die Drahtzieher.

Erster Akt – 2 Kavaliere schließen mit Don Alfonso eine Wette über die Treue ihrer Bräute ab; sie fahren fort; sie kommen verkleidet zurück; sie nehmen aus Liebeskummer Gift.

Don Alfonso hört sich die Lobhudeleien seiner jungen Freunde Ferrando und Guglielmo an. Sie überschlagen sich fast in Beteuerungen über die Treue ihrer Bräute. Don Alfonso meint, dass die Weibertreue dem Phönix aus Arabien gleiche. Jeder kennt ihn, aber keiner hat ihn je gesehen. Das erzürnt die beiden Verliebten. Um 100 Zechinen wetten sie mit Don Alfonso, dass ihre Damen jeglicher Versuchung widerstehen.
Im Garten am Meeresstrand betrachten die Schwestern Fiordiligi und Dorabella zum x-ten Male ihre Liebsten, deren Bilder sie als Medaillons am Gürtel mit sich herumtragen. Während sie warten, bewundern sie ein ums andere Mal die Details der fein geschnittenen Gesichtszüge ihrer Verlobten. Statt ihrer kommt Don Alfonso gerannt. Er verkündet ihnen, dass die beiden nicht kommen können. Das macht er so spannend, dass die Schwestern schon das Schlimmste befürchten und sich allerlei Unglücke ausmalen. Heraus kommt, dass die beiden Offiziere vom König in die Schlacht geschickt werden.
Darauf hebt ein Wehklagen an, das sich verstärkt, als Ferrando und Guglielmo in Reisekleidung hinzukommen. Fiordiligi und Dorabella klagen in immer weiteren Variationen, dass sie die Trennung nicht überleben können. Amüsiert hört sich Don Alfonso dieses Theater an.



In einem vornehmen Zimmer bereitet die schlecht gelaunte Kammerzofe Despina das Frühstück. Als sie von der Schokolade nascht, kommen die beiden Schwestern hereingestürmt, verschmähen die Delikatessen und wollen nur noch leiden. Das kann Despina nicht verstehen. Wenn ein Mann weg ist, bleiben genug andere übrig. In ihren Augen sind alle Männer gleich viel wert, nämlich gar nichts.
Um die Wette zu gewinnen, braucht Don Alfonso Despinas Hilfe. Sie könnte die beiden verkleideten Herren erkennen, die ihre Bräute inkognito auf die Probe stellen werden. Nach einem angemessenen Trinkgeld – und die Aussicht auf mehr – ist Despina aktiv bei der Sache, obwohl der Schwierigkeitsgrad hoch ist. In ihren Augen sind die beiden Kavaliere das Gegenteil von sexy, auch wenn Don Alfonso versichert, sie seien reich.
Und tatsächlich sind sie nicht nur äußerlich verwegen gekleidet, sondern gehen ungehobelt gleich aufs Ganze. In dieser  Kostümierung versuchen die Verlobten mit plumpen Liebeserklärungen bei der jeweils anderen Dame zu landen.  Die sind empört. Das ändert sich kaum, als Don Alfonso sie als seine Freunde vorstellt, die er lange nicht gesehen hat.
Despina weiß Rat. Sie rüstet die Fremden mit Fläschchen aus. Bevor sie das Gift trinken, nehmen sie noch Abschied von den beiden Damen, die sie nicht erhören wollen. Lieber vor Liebeskummer sterben als abgewiesen zu werden. Zum großen Schrecken der Schwestern zeigen sie Anzeichen einer Vergiftung. Der Arzt, der heimlich als Despina erkannt wird, heilt die Sterbenskranken mit einem Magneten. Aus humanitären Gründen opfern sich die Schwestern, den „Sterbenden“ einen Kuss zu geben.


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Zweiter Akt: Despinas List; die Schwestern beschließen den Partnertausch; die Heiratsurkunde wird unterschrieben; die Verlobten kehren zurück.

Despina nimmt sich in Hinblick auf die noch kommenden Zechinen die beiden Schwestern vor. Sie hält ihnen eine Moralpredigt. Wenn sie zum weiblichen Geschlecht gehören, sollen sie sich dementsprechend benehmen. Flirten gehört dazu. Sie sollen das machen, was die Soldaten tun, wenn sie weg sind – rekrutieren. Fiordiligi und Dorabella finden Gefallen an Despinas Ausführungen. Flugs teilen sie sich die Liebhaber auf, denn wer weiß, ob ihre Offiziere je wieder zurück kommen werden. Eine nimmt den Braunen, die andere den Blonden – fertig ist der Partnertausch.
Die beiden Fremden geben sich etwas zivilisierter als vorher. Fiordiligi wird sofort schwach. Sie fällt auf Guglielmos Süßholzraspeln herein. Guglielmo schenkt ihr ein Herzmedaillon, das er gegen Ferrandos Bild eintauscht. Dorabella bleibt prüde, obwohl es ihr hinterher leid tut, Ferrando abgewiesen zu haben.
Die beiden Herren treffen sich zur Zwischenbilanz. Da platzt die Bombe. Als Guglielmo dem Freund sein Bildmedaillon überreicht, sinnt Ferrando sofort auf Rache. Er wird jedoch von Don Alfonso zurück gerufen, der ihm erklärt, dass es alle so machen, also „cosi fan tutte“. Und nur seinetwegen könne man keine neuen Frauen erfinden.
Ferrando rettet seine Ehre als Charmeur. Er schmeichelt sich bei Dorabella ein, die ihn augenblicklich erhört. Beide Paare beschließen, sofort zu heiraten. Auch ein Notar ist zur Stelle, nämlich die verkleidete Despina. Wiederum wird sie erkannt, aber trotzdem wird der Heiratsvertrag von den Schwestern unterschrieben.
Just da verkündet der Soldatenchor, dass die Offiziere zurück kommen. Die beiden Fremden lassen die Damen mit einem gehörigen Schrecken zurück und verschwinden. Als Exliebhaber kommen sie wieder, entdecken die Heiratsurkunde und tun so, als seien sie empört. Von den beiden Schwestern werden sie aufgeklärt, dass die Bösewichte Don Alfonso und Despina sie zu dem Spiel verführten. Nach dem gemeinsam gesungenen Schlusssatz „Glücklich sei der Mensch, der jede Sache von der besten Seite sieht …“ ist die Welt in den meisten Inszenierungen wieder in Ordnung.


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Così fan tutte: „So machen es alle“ oder „Die Schule der Liebenden“

Eine Oper in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart, KV 588. Das Libretto schrieb Lorenzo da Ponte. Die Handlung spielt in Neapel im 18. Jahrhundert. Die Uraufführung fand am 26. Januar 1790 im Burgtheater in Wien statt. Die reine Spieldauer beträgt ca. 3 Stunden.

Personen und ihre Stimmen:
Fiordiligi (Sopran), Dorabella (Sopran, Mezzosopran), Guglielmo (Bariton), Ferrando (Tenor), Despina (Sopran), Don Alfonso (Bariton, Bassbariton), Chor

Cosi fan tutte:

 


 

Wolfgang Amadeus Mozart:

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