☕ Rezept: Grünkohl mit Räucherwurst und Pellkartoffeln

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Grünkohl schmeckt hervorragend, wenn es draußen richtig kalt ist, je eisiger, umso besser. Dafür eignen sich die heutigen winterlichen Temperaturen perfekt.

Einen Kohl habe ich gerade auf dem Markt gekauft, denn bald ist die Zeit vorbei.

Zutaten für Grünkohl mit Räucherwurst und Pellkartoffeln:

Grünkohl mit Räucherwurst und Pellkartoffeln
Grünkohl mit Räucherwurst und Pellkartoffeln

2 Stauden Grünkohl (gebrauchsfertig geputzt circa 1 Kilogramm)

2 Zwiebeln
Fett zum Anbraten
½ Liter Fleischbrühe
2 Esslöffel Perlgraupen
Salz und Pfeffer
Schmand

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Da es einen entscheidenden Faktor, nämlich die Grünkohlwurst oder Grützwurst oder Pinkelwurst hier im Schwabenländle nicht gibt, habe ich mir längst abgewöhnt, den Grünkohl „traditionell“ zu kochen.
Graupen oder Pinkel – aus der Exotenabteilung des Reformhauses – gehören für mich jedoch unbedingt dazu, obwohl der übrige Teil der Familie durchaus darauf verzichten könnte.

Vorbereitung:

Es beginnt mit Kartoffel auf-den-Herd-stellen, damit sie gleichzeitig mit dem Grünkohl fertig werden.
Grünkohlputzen ist einfach, wenn die richtigen Handgriffe erledigt werden. Blätter vom Strunk entfernen und waschen. Und jetzt kommt’s: Blätter mit einer Hand am Stiel anfassen und mit der anderen Hand mit der Rille zwischen Daumen und Zeigefinger abstreifen. Unten an der Spitze angekommen, halte ich das Blattwerk in einer Hand, den nackten Strunk in der anderen.

Zubereitung: Grünkohl mit Räucherwurst und Pellkartoffeln

Den geputzten  Grünkohl (ohne Strunk) fülle ich in meinen größten Topf mit wenig Wasser und lasse ihn kurz aufkochen. Sobald die Blätter zusammengefallen sind, schütte ich sie in ein Sieb und spüle mit kaltem Wasser nach. Das kalte Wasser sorgt dafür, dass der Grünkohl seine Farbe behält. Wer das nicht möchte, bekommt einen „Braunkohl“ – eine Frage der Ästhetik. Den abgetropften Grünkohl häufel ich auf ein Brett und schneide den Kohl-Berg in fingerdicke Streifen. Dieses durch-den-Wolf-drehen, wie es früher üblich war, sieht für mich  aus wie schon-mal-gegessen.

Die Zwiebeln hacke ich klein, dünste sie in Fett an, gebe den geschnittenen Kohl dazu und rühre, rühre, rühre. Sobald die Mischung etwas Wasser gezogen hat, streue ich die Graupen drauf und lösche mit Brühe ab. Traditionell passt hier Schweinebrühe, danach kommt Rinderbrühe – ich habe  Hühnerbrühe in meinem Gefrierfach, und das schmeckt auch hervorragend. Noch einmal gut umrühren ist wichtig, damit keine Graupen an der Oberfläche hängen und damit hart bleiben. Jetzt köchelt alles noch circa 20 Minuten vor sich hin, bis die Graupen voll aufgegangen sind. Die Würste kommen jetzt oben drauf und werden fünf Minuten mit erhitzt.

In der Zwischenzeit die Kartoffeln pellen, Tisch decken und den Grünkohl mit den Würsten servieren.

Wer mag, kann ihn mit Schmand verfeinern, wie ich es so gern mache.

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Gemüse: