♫ Musik sichtbar machen – Sehen für Hörende | Raumwelten 2020

Ein ewiges Thema zwischen besser Hörenden und besser Sehenden – wie wird flüchtige Musik sichtbar. Augenmenschen sehen bei Klängen Bilder vor ihrem inneren Auge.

Musik sichtbar machen – Sehen für Hörende, „unnamed soundsculpture“ Tänzerin im Film bearbeitet
Getanzter Trommelwirbel (c) Cedric Kiefer

Musik sichtbar machen – den umgekehrten Weg ging Mussorgski.

Mit seinen „Bildern einer Ausstellung“ fasste Modest Mussorgski seine Eindrücke in Musik.
Im Animationsfilm „Virtuos Virtuell“ zeichnen Linien und Flächen ein Flötenkonzert von Louis Spohr. Getrieben von der Musik verschmelzen Malerei und Klänge der Instrumente.


Im Projekt „unnamed soundsculpture“ geht Cedric Kiefer einen anderen Weg.

Musik sichtbar machen – Sehen für Hörende, „unnamed soundsculpture“ Tänzerin Laura Keil, während sie zur Musik improvisiert
(c) Cedric Kiefer

Er filmt die Tänzerin Laura Keil, während sie zur Musik improvisiert.

Musik sichtbar machen – Sehen für Hörende, „unnamed soundsculpture“ noch ist die Tänzerin zu erkennen in "soundsculpture"
Die Figur der Tänzerin löst sich im Takt der Musik auf, (c)Cedric Kiefer

Diese Bewegungen erweitert er mit Wolken, Wasser, Schlamm, Lichtbändern oder weitere Teilchen zur Wolke, die im Rhythmus der Klänge schwebt.

Musik sichtbar machen – Sehen für Hörende, „unnamed soundsculpture“
Ein paar Sekunden vorher war sie noch zu sehen, die Tänzerin Laura Keil, (c)Cedric Kiefer

Von der Tänzerin ist zwar nichts übrig geblieben, ihre eleganten Bewegungen jedoch bleiben in der Wolke bestehen, setzen sich in unzähligen Blasen fest.

Musik sichtbar machen – Sehen für Hörende, „unnamed soundsculpture“ Blasen lösen sich auf
(c)Cedric Kiefer

Manchmal lässt der Schwall eine Person erkennen, um sich sofort aufzulösen.

Musik sichtbar machen – Sehen für Hörende, „unnamed soundsculpture“ - Bewegungen der Tänzerin werden ins Computerprogramm übertragen.
(c)Cedric Kiefer


Heraus kommt eine bewegte Klangskulptur, in der Musik und Bewegung eine Einheit bilden

Eindrücke vom Kongress Raumwelten 2020, Plattform für Szenografie, Architektur und Medien

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