☛ Lahntal: Wohlfühl-Hotels in Marburg

Genussurlaub Deutschland

Selten schreibe ich über Hotels, Gaststätten oder Restaurants. Es muss schon etwas Besonderes sein wie das Rosenpark-Hotel, das ich von ganzem Herzen empfehlen kann. Gleich vom ersten Augenblick an habe ich mich wohl gefühlt. Als Gast willkommen zu sein – ein schönes Gefühl.

Lieben Sie aufmerksamen Service?

Im Zimmer steht eine Kaffeemaschine bereit; als Willkommensgeschenk Mineralwasser, ein Obstteller, außerdem Wein aus dem eigenen Weinberg.
Nur eine Kleinigkeit: Es klopft zaghaft an die Zimmertür. Draußen steht eine Zimmerfrau und fragt freundlich: „Darf ich Ihnen die Betten aufschütteln? Brauchen Sie ein extra Handtuch? Was darf ich für Sie tun?“

Die weichen Frotteeschlappen und der Bademantel auf dem Bett laden geradezu ins Schwimmbad ein. Wer sich rundum verwöhnen lassen möchte, taucht ein in den Wellnessbereich. Für die Hartgesottenen empfiehlt sich die Sauna mit anschließendem Schneebad in der Kältekammer.

Unter Foto-Klassikern bei einer Tasse Kaffee auf die Verabredung warten, in sich gehen, seinen Gedanken nachhängen, mit dem Tischnachbarn ins Gespräch kommen …

Ein Hotelkomplex mit einer ungewöhnlichen Entstehungsgeschichte.

Die Unternehmerfamilie Pohl investiert ihre überschüssigen Gewinne in Hotels und Gastronomiebetriebe, auch in ihrer Heimatstadt Marburg. Sie reisen gern und nehmen das, was ihnen trefflich gefällt, in ihrem Hotelbereich auf. Entstanden ist ein aus mehreren Betrieben gewachsener Komplex mit einer persönlichen Note.
Freundlichkeit und Aufmerksamkeit in einem stimmungsvollen Ambiente – das macht den Charme dieses Familienunternehmens aus. Ein besonderes Händchen entwickeln sie für die Auswahl ihrer Mitarbeiter. Hier fühlt sich jeder dem Gast verpflichtet.

Waldschlösschen in Dagobertshausen

Hotel Waldschlösschen

Früher war es ein Gut mit einem großem Wohnhaus, das sich in seinem zweiten Leben zum Restaurant gemausert hat. Genau wie bei Familien-Feierlichkeiten kommen die Speisen auf Platten und in Schüsseln auf den Tisch. Vorbei sind die Zeiten, in denen jeder einen Teller vorgesetzt bekam. Jeder Gast am Tisch kann verschiedene Gerichte probieren, siehe ☛ Lahntal: Schlemmen und Genießen

Ein ganzes Häuschen für eine vertraute Gesellschaft.

Brautpaare buchen es für ihre Hochzeit, um sich mit Eltern und Trauzeugen auf den großen Tag vorzubereiten.

Gefrühstückt wird in der „Guten Stube“ – ganz ohne Stress. Selbst die Trauung ist auf dem Hof möglich – in einem eigens eingerichteten Trauzimmer. Auch sonst müssen sie sich nicht sonderlich um die Organisation kümmern, denn zwei Hochzeitsplanerinnen sorgen für den reibungslosen Ablauf des Tages, der im Volksmund als der schönste bezeichnet wird

Gefeiert wird dann eventuell – je nach Gästezahl – in der umgebauten großen Scheune.

Alle Häuser, Säle, Zimmer zeichnen sich durch individuelle Dekoration
aus.

Diesen persönlichen Touch erhalten Sie durch Anneliese Pohl, die Juniorchefin. Sie sucht und findet originelle Accessoires, die sie wirkungsvoll in Szene setzt.

Im Blickfang liegende Notenblätter laden zum Musizieren ein. Für ein Quartett langt es nicht ganz, denn der Geige wurden vorsorglich die Saiten gezogen. Bleiben also noch Tenorhorn, Saxophon und Oboe für ein Bläsertrio – ungewöhnlich für ein Ensemble, aber warum nicht?

Zwei Schlagzeuger an den Tischtrommeln vervollkommnen die aus dem Rahmen fallende Besetzung.

Nicht nur die Musikinstrumente bringen Anregungen, sondern auch eine umfangreiche Bibliothek. Es ist schon seltsam, wie das Schmökern in alten Klassikern die Fantasie Purzelbäume schlagen lässt. 🙂



Weiterführende Informationen

Das Lahntal
Die Eindrücke  formten sich im Rahmen der Pressereise unter dem Motto „Fürstlich durch das Lahntal“
Herzlichen Dank für die fachkundigen Rundgänge und die hervorragende Organisation.


Fürstlich durch das Lahntal

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