✿ Gartenbuch-Tipp: Mein ungezähmter Garten

Wildblumen im Naturgarten

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Ungezähmt heißt durchaus nicht verwildert. Pflanzen, die sich stark ausbreiten, sollte mehr Raum gegeben werden. Sie passen haargenau auf den Standort. Blumen, die nicht erwünscht sind oder nicht dem Gartendesign entsprechen, dürfen gejätet werden – soviel zur Entwarnung.

100 urwüchsige, wenig gezüchtete Pflanzen stehen im Mittelpunkt dieses Buches.
Sie eignen sich vortrefflich für einen naturnahen Garten. Neben ihrer Schönheit sind sie noch für vieles andere nützlich, wie in der Wildkräuterküche oder als Arzneipflanze.

Einjährig, zweijährig oder lieber mehrjährig?

1-jährige Pflanzen stehen plötzlich da – im besten Falle, wenn sie vorher ausgesät wurden. Vermehren sie sich selbstständig aus Samen, treten sie eventuell an Stellen auf, an denen sie nicht gern gesehen sind. Entweder von der Farbe, die sich mit der Umgebung beißt (Ästheten können in diesem Punkt empfindlich sein). Oder sie bleiben weg, wenn man fest mit ihnen gerechnet hat.

2-jährige Arten wie die gigantische Engelwurz sind im 1. Jahr an ihrer Blattrosette zu erkennen. Da hilft umsetzen an einen Ort, an dem sie erwünscht sind. Im 2. Jahr blühen sie und sterben ab, nachdem sie ihren Samen verstreut haben, aus denen neue Blumen keimen. Das muss nicht unbedingt an dem Standort sein, den der Gärtner sich wünscht. Viele Disteln gehören dazu. Sie sehen wunderschön aus, duften süß, wachsen zu imposanten Erscheinungen heran – wie die Karde oder Eselsdistel. Häufig pflanzen sie sich an Stellen, an denen sie nicht gewollt sind – meist massig, denn ihre Samen sind wie Pusteblumen. Wenn sie nur nicht so piksen würden! Königskerzen haben es da einfacher.
Stauden lassen sich gezielter einsetzen, denn sie bleiben über mehrere Jahre an einem Standort stehen. Der Blütenflor kann zeitlich mit anderen Blumen abgestimmt werden. Die Farben passen zueinander – oder zu den Gartenmöbeln.

Jede heimische Pflanze ist gleichzeitig eine Nutzpflanze.

Norbert Griebl weist bei jedem Gewächs auf den Nutzen für die Tierwelt hin. Frühe oder späte Blütezeiten können nicht nur die Gartensaison verlängern. Sie helfen, die heimische Kleintierwelt zu erhalten.
Manche Blumen sind durch frühe oder späte Blütezeit wertvoll für Insekten und andere Tiere, wenn das Nahrungsangebot mager ausfällt. Schneeglöckchen, stinkende Nieswurz blühen zeitig. Sollten Hummeln und Bienen durch Wärmeschübe früh aus der Winterstarre erwachen, können sie schon Nektar saugen. Anschließend erblühen Küchenschelle und Schlüsselblume.
Spät im Jahr sorgen Efeu, Aster, Schafgarbe, wilde Malve oder Gänseblümchen noch für Nahrung.
Gartenbereiche, die kaum Sonne abbekommen sind schwierig für Gärtner. Die Natur hat damit keine Probleme. Klebriger Salbei, Wurmfarn, Beinwell wachsen auch im Schatten.

Ausführlich stellt Norbert Griebl hundert einheimische blühende Pflanzen vor, da ist für jeden Garten etwas dabei.
Ausgezeichnet beim Deutschen Gartenbuchpreis 2017 – Bester Ratgeber, 3. Platz

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