☛ Touristikmesse CMT 2015 – Kultur in Stadt und Städtchen

Metropolen bis Kleinstädte zeigen kulturinteressierten Besuchern ihre Schätze. Kompetente wie engagierte Berater weisen auf ihre Highlights hin.
Auf der Messe für Touristik und Caravan in Stuttgart geht kein Reisewilliger ohne Informationsmaterial heim.

☛ Touristikmesse CMT 2015 – auf der Suche nach Kultur
☛ Touristikmesse CMT 2015 – Kultur in Stadt und Städtchen
☛ Touristikmesse CMT 2015 – regionale Kultur

Hamburg ist als Hafenstadt offen für vielfältige Einflüsse

Termine für die Sonderausstellungen der Hamburger Kunstmeile stehen in einen extra Flyer. Im Bucerius Kunstforum wechseln viermal jährlich die Ausstellungen – bunt gemischt von der Antike bis zur Gegenwart. Sonderausstellungen 2015: Pompeji und Miró. Die Deichtorhallen dagegen widmen sich speziell zeitgenössischer Kunst und Fotografie mit der Sonderausstellung 2015: 100 Jahre Leica. Kunst vom Mittelalter bis zur Neuzeit zeigt die Hamburger Kunsthalle mit der Sonderausstellung 2015: Max Beckmann, die Stillleben. Der Kunstverein Hamburg reagiert auf aktuelle Tendenzen und zeigt 2015 James Benning. Im Museum für Kunst und Gewerbe, das Kunsthandwerk und Design aus 400 Jahren beherbergt, heißt die Sonderausstellung 2015: Fette Beute. Reichtum zeigen.

Frankfurt besteht durchaus nicht nur aus Banken!

Das Museumsufer dürfte ebenso einmalig sein. 30 Museen stehen Tür an Tür, das ganze Mainufer entlang. Die Entscheidung, welches Museum zuerst besucht wird, fällt schwer. Das Städel, eines der bedeutendsten Kunstmuseen, ist ein MUSS. Das Fotografie Forum zeigt in seinen Ausstellungen sowohl historische als auch zeitgenössische Fotografen. Typisch für Frankfurt ist das Struwwelpeter-Museum, denn der Erfinder des Bilderbuch-Klassikers war der Frankfurter Psychiater Dr. Heinrich Hoffmann. Aus der „Neuen Frankfurter Schule“ stammen über 4000 Original-Karikaturen, die im Museum für komische Kunst ausgestellt werden. In vollkommen abgedunkelten Räumen zeigt das Dialogmuseum seine Ausstellungen. Hier sind unbedingt Führer nötig – und die sind blind. In einer Welt ohne Bilder werden die übrigen Sinne geschärft. Und noch ein Museum passt zu Frankfurt – das Geldmuseum der deutschen Bundesbank. Mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, wie Filme oder Computerspiele, erfahren die Besucher, warum sie Geld brauchen.
In einem Extraprospekt wirbt Frankfurt mit seinem Stadtteil Höchst, durch den die Deutsche Fachwerkstrasse führt. Höchst hat nicht nur eine hohe Dichte an Fachwerkhäusern vorzuweisen, sondern ist kulturell sehr rege mit dem Orgelsommer oder „Barock am Main“.

Mit Kultur feiert Karlsruhe einen ganzen Sommer lang seinem 300. Geburtstag:

Kultur für die Lachmuskeln mit Kabarett und dem Schwank „Tulwezwiwwele“, der schon zum 275. Geburtstag gespielt wurde.
Kultur für die Ohren mit Chormusik aus den letzten 300 Jahren, aber auch dem Landesjazzfestival.
Kultur zum Mitfiebern mit Zirkusakrobatik des Kinderzirkus Maccaroni und einer Bühnenshow junger Straßenkünstler.
Kultur für die Augen mit Lichtkünstlern und der Museumsnacht.

Trier blickt auf eine 2020-jährige Geschichte zurück.

Viel bietet diese Stadt, die mit acht Bauwerken im Weltkulturerbe der UNESCO vertreten ist. Jeder Besucher kann sich inmitten der römischen Bauten frei bewegen und sich alles genau anschauen – interessant jedoch sind die Führungen. Besucher mit starken Nerven werden in Begleitung eines Gladiators durch die Kampfarena geführt. Geschichtsinteressierte nehmen an einem Stadtrundgang teil, der sie von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten führt – mit deutsch sprechenden, in eine Toga gehüllten Römern. Kinder erleben 2000 Jahre in 4000 Schrittchen und die Erwachsenen machen sich mit einem Nachtschwärmer auf den Weg. Nach zwei Stunden sollte der Rundgang beendet sein, sofern keiner irgendwo versumpft ist.

Kleine Kultur-Städte im Großraum Stuttgart

In dem Weinstädtchen Besigheim am Neckar führt ein Skulpturenpfad durch die Altstadt. Bis jetzt sind 21 Skulpturen zeitgenössischer Bildhauer vertreten von Hajak bis Anette Mürdter. Zusammen mit den Nachbarstädten Bietigheim-Bissingen und Bönnigheim weisen die drei B-Städte eine besondere Museumsdichte auf. Spezialmuseen über internationale Kunst der Naive; Museum der Sophie la Roche, die als erste Frau einen Roman veröffentlichte; Schnapsmuseum, Nagelmuseum und die Arzney-Küche als einzig erhaltenes Laboratorium.
Nicht weit entfernt in Waiblingen bestaunen Besucher eine lokale Besonderheit von 20 steinernen Neidköpfen. Vor Jahrhunderten wurden sie als Hausmarken an den Häusern angebracht, teils mit der gebleckter Zunge und drohendem Blick im Löwengesicht. Angeblich sollten sie das Haus vor bösen Blicken schützen.

Wolframs-Eschenbach stellt sich vor als Deutschordensstadt

Die Stadt zeigt Bilder ihrer Fachwerkbauten und weist auf ein besonderes Museum hin. Wagnerianer kennen den Spruch von Hans Sachs aus den Meistersingern von Nürnberg: „Wolfram von Eschenbach, beginne“. Er war der Dichter des Parzival, den Richard Wagner als Vorlage für seine Oper nahm.

Husum sieht sich als Kulturmetropole

Husum ist berühmt als die Heimat von Theodor Storm, dessen Schimmelreiter auch in Süddeutschland bekannt ist. Stolz ist die graue Stadt am Meer auf ihr modernes Veranstaltungshaus, das an der Schleswig-Holsteinischen Nordseeküste seinesgleichen sucht. Hier richtet die Stadt das Figurentheater-Festival und die Husumer Filmtage aus. Im Kulturpfad sind 34 sehenswerte Gebäude verzeichnet. Vielleicht liegt es auch daran, dass Husum als Hafen weltoffen ist – wie Hamburg.

 

 

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Museum: