☕ Rezept: Spitzkohlgemüse mit geräucherter Paprikawurst und Bubenspitzle

Zutaten für dieses Spitzkohlgemüse mit geräucherter Paprikawurst und Bubenspitzle:

w.bubenspitzle.kohl.wurst 002500 Gramm Spitzkohl
1 Zwiebel
Butterfett zum Anbraten
50 Gramm Schwarzwälder Speck
2 Esslöffel Perlgraupen
1 Teelöffel Kümmel
¼ Liter Kalbfleischbrühe
1 Paar geräucherte Paprikawurst
1 scharfe Peperoni

1/4 Liter Kalbfleischbrühe
Salz

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Es ist schon ein ausgesprochen kleiner Spitzkohl von 700 Gramm, und durch das Putzen schrumpft er auf 500 Gramm. Nicht nur der harte Strunk bleibt draußen, sondern auch die Blätter um die Würmchen, die sich unten eingenistet haben. Hier möchte ich gleich allen „Igittigitt“-Ausruferinnen entgegenhalten, dass dieser Kohl mit Sicherheit nicht gespritzt wurde, ein Würmchen also als „Qualitätsmerkmal“ gelten dürfen!

Zubereitung:
Die Zwiebel klein schneiden, ins heiße Fett geben, Speck würfeln, dazugeben – diese Tätigkeiten beherrsche ich schon aus dem Ef-Ef. Kohl vierteln, Strunk entfernen und in dünne Scheiben schneiden heisst mein nächster Arbeitsgang. Wie fast immer verwende ich meine Wok-Pfanne, denn das ermöglicht mir ein effektives und zeitsparendes Arbeiten. Sobald das erste Kohlviertel geschnitten ist, schiebe ich die Zwiebeln nach außen und schmore den Kohl innen auf de schmalen Topffläche. Ist das zweite Viertel fertig geputzt, wandert das angeschmorte Gemüse nach außen, der frische Kohl nach innen, und so weiter. Wenn der Kohl gleichmäßig gegart ist, vermische ich ihn mit 2 Esslöffeln Perlgraupen und einem Teelöffel Kümmel und der fast aufgetauten Kalbfleischbrühe. Das kann zugedeckt erst einmal vor sich hinköcheln und lässt mir Zeit für die Peperoni, die ich erst einmal in Längsstreifen, dann in Scheiben schneide. Die Paprikawurst ist zum Essen für unseren Geschmack zu scharf, in Scheiben geschnitten allerdings ein wunderbares Gewürz. Die Schärfe wird vom Kohl aufgenommen. Mit Salz und Pfeffer bin ich daher vorsichtig. Der Kohl muss noch 20 Minuten kochen.
Diese Zeit bleibt für die Bubenspitzle.

Manöverkritik:
Die Gerstenkörner sind wunderbar aufgequollen – genau so mag ich das Kohlgemüse! Wie immer setze ich intuitiv einen Klecks Sahne drauf. Anscheinend verlangt mein Bauch(gefühl) danach.

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