☕ Rezept: Statt Brühwürfel -> Brühe – Fond – Kochwasser

Gesund ohne Konservierungsstoffe

Wie ersetze ich schnell, einfach und geschmackvoll den Brühwürfel?

Hühnerbrühe durch ein Sieb gießen

Schütten Sie Kochwasser mit Kräutern und Gewürzen ja nicht in den Ausguss, selbst wenn es für das Gericht nicht mehr gebraucht wird. Sie verschenken damit viel – nicht unbedingt an Geld, aber an Geschmack. Mit diesen Brühen können Sie jedem Standard-Gericht eine individuelle Note geben. 

Ohne großen Arbeitsaufwand

Ich gieße die Brühen ab, denn sie dienen mir als gesunde, geschmacksintensive Alternative zu Knorr-Maggi-Unox-Schlagmichtot-Würfelbrühen. Diese Brühen, egal ob mit Gemüse, Fleisch oder Fisch – in der feinen Küche werden sie als „Gemüse-Fond“, “Fleisch-Fond“ oder “Fisch-Fond“ bezeichnet – bereichern unseren Speiseplan, denn sie lassen die Gerichte immer einzigartig anders schmecken. So kommt keine Langeweile auf.

Kühlschrank oder Eisfach

Wenn man sich daran gewöhnt, das Kochwasser nicht in den Ausguss zu schütten, sondern sie in den Kühlschrank zu stellen oder einzufrieren, kommt man schnell zu einer breiten Palette mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen.

Kochend in Gläser abfüllen

Brühe abgießen

Einen Tipp meiner Schwester gebe ich gern weiter. Sie lässt die Brühe nicht erkalten – siehe oben – sondern erhitzt sie noch einmal. Dann gießt sie das Kochwasser in Schraubgläser und verschließt sie sofort. Diese Gläser finden sich in jedem Haushalt und in vielen Größen. Vom Prinzip her funktioniert es ähnlich wie Marmelade einkochen. An einen kühlen Ort hält sich der Inhalt über  mehrere Wochen.

Überwürzt? Kein Hinderungsgrund

Und noch einen Tipp kann ich nach schmerzlichen Erfahrungen weitergeben. Das Beschriften ist wichtig, sehr wichtig, denn die Brühen sehen im Glas oder im Tiefkühlbeutel alle ähnlich aus. Auch Zusätze wie „salzig“, „salzarm“, „pfeffrig“, „viel Rosmarin“, „Konzentrat“ können später hilfreich sein. Selbst etwas zu stark gewürzte oder versalzene Brühen können nie so versalzen und überwürzt sein wie ein Brühwürfel. Eine Konservierung lohnt sich also auf alle Fälle.

Lauch-Möhren-Sellerie-Brühen passen fast zu allen Gerichten, Spargelbrühe verfeinert zarte Gemüse wie Kohlrabi oder Mangold;
Bohnenbrühe zu Fisch;
Hühnerbrühe oder Kalbsbrühe passt zu Spitzkohlgemüse mit geräucherte Paprikawurst und Bubenspitzle;
Forellenbrühe zur Kürbissuppe mit Fischstücken.

Kochwasser:

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