Kochbuchtipp: „Aroma Gemüse“ kreativ kochen – Lupe empfohlen

kochen - Probieren und experimentieren

Den Weg zum perfekten Geschmack zeigt das Autorenduo Vierich / Vilgis in ihrem neuen Buch. Gemüse schmeckt, liegt auf der Zunge, kann schweflig oder blumig duften. Es knackt, wenn wir drauf beißen, lockt das Auge mit bunten Farben und abwechslungsreichen Formen.

Gemüse entfaltet sich in sämtlichen Geschmacksrichtungen – süß, sauer, salzig, bitter, umami.

Cover aroma gemüseEinige Gemüse weisen verschiedene Geschmacksrichtungen auf wie der Fenchel, der sowohl süß als auch bitter schmeckt. Weil er ein starkes Eigenaroma besitzt, wird er oft einzeln gekocht. Wohingegen andere Gemüse wie Kartoffeln die Gemeinschaft lieben. Laut Hinweistabelle lässt der Fenchel sich trotzdem kombinieren, mit Auberginen, grünem Spargel oder mit Linsen. Außerdem passt Fenchel gut zu Fisch, Schweinefleisch, Huhn, Käse und Zitrusfrüchten.

Von Artischocke bis Zwiebel reicht die Auswahl in diesem Buch.

Blumengemüse wie Artischocke; Fruchtgemüse  wie Melone; Blattgemüse wie Salat; Hülsenfrüchte wie Bohnen und Erbsen; Kohlgemüse wie Rosenkohl; Wurzelgemüse wie Kohlrübe; Zwiebelgemüse wie Knoblauch oder Gewürzgemüse wie der Doldenblütler Fenchel. Zu jeder Gemüseart gibt es ausführliche Informationen. Wer weiß schon, dass Auberginen nicht unter 10 Grad lagern dürfen, damit sie nicht braun werden.

Für jede Pflanze erfährt der Leser die Geschichte der Botanik, des Ackerbaus und die verschiedenen Varianten.

Den Grundnahrungsmitteln in unseren Breiten, Kartoffel und Kohl, sind ganze Kapitel gewidmet, den Bohnen gibt es sogar zwei. Beide Gemüsearten, sowohl grüne Bohnen als auch Bohnenkerne, werden unterschiedlich gekocht und schmecken anders.
Aber glücklicherweise bekommen wir ja essbare Pflanzen von überall her, wie die Kochbanane, die im Geschmack sowohl süß als auch sauer ist. Wie bei allen Gemüsearten gibt es Tipps für die Zubereitung. Fantastisch, dass man sie mit Lauch, Spinat, Zwiebeln oder Sternanis kombinieren kann. Zu jeder Nutzpflanze steht ein einfaches Rezept bereit, mit wenigen Zutaten, um die Aromen exakt heraus zu schmecken.

Dieses Buch ist nicht nur für den Gaumen oder für die Nase gedacht.

Genau so ist es ein Fest für die Augen. Apart sehen die verschiedenen Farben von Möhren aus, die von gelb über orange bis fast schwarz voneinander abweichen. Es ist ein wunderschönes Kochbuch, das kreativen Köchinnen sehr viel geben kann. Wer gerne probiert und experimentiert, ist mit diesem Buch rundum glücklich.

Klein, kleiner, noch kleiner – kontrastarm, pudrig, bleich: Die Schrift!

Leider lässt sich dieses Buch nicht wirklich gut lesen. Das hat nichts mit dem Text oder mit der Sprache zu tun. Schwierigkeiten bereitet das Schriftbild und die Schriftgröße, besser gesagt, die Schriftkleine. 5 von über 500 Seiten können Leser mit normaler Sehkraft gut entziffern – die Vorworte zu den Kapiteln. Hier stimmen Schriftgröße mit der Zeilenlänge überein.
Die übrigen Seiten sind in Spalten aufgeteilt, im Vergleich zur kleinen Schrift zu breit. Schwierig, eine Zeile von Anfang bis zum Ende zu lesen. Es ist besser, den Finger mitgehen zu lassen, damit das Auge nicht in der verkehrten Zeile landet. Noch schmaler ist die Schrift für Rezepte, obendrein eng zusammen gezogen.


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Es handelt sich nicht um Versicherungsklauseln, die hier im Kleingedruckten übersehen werden sollen.

Die schmalen Spalten an den Seitenrändern dienen zur Information. Zur besseren Übersicht steht der Informationsblock in Kursivschrift. Von der Idee her prima, aber die Schrift dort ist noch einen Tick bescheidener als die (zu) kleine Schrift im Mittelteil. Schade, dass sie nicht in schwarz, sondern in einem hellen, kontrastarmen grau-grün gehalten ist. Das macht sie weiterhin ein Fitzelchen schwerer lesbar.
Der Clou ist die eigene Textfarbe für jedes Aroma. Leider steht die Schrift in zarten Puderfarben, die an Kosmetik erinnern, sich aber nur wenig vom Untergrund abheben.
Nur Menschen mit einem wirklich guten Sehvermögen entziffern auf Hinweisseiten, wie sie Tomaten haltbar machen können. Hier ist die Untergrundfarbe Grau-grün, die Schriftfarbe eine Nuance dunkler …

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