♫ Inhalt / Handlung: Figaros Hochzeit – Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Die Hochzeit des Figaro knüpft als Fortsetzung an den Barbier von Sevilla an, nach dem Theaterstück von Beaumarchais. Figaro half damals dem Grafen Almaviva, seine Angebetete Rosina aus den Klauen ihres Mündels, Doktor Bartolo, zu befreien. Doktor Bartolo wollte einst Rosina heiraten, um an ihre Mitgift zu kommen. Durch Figaros List und Tücke, mit der er nicht nur den Doktor, sondern den Notar und weitere Personen hereinlegte, ging schließlich Graf Almaviva als Sieger hervor. Er heiratete seine Rosina, siehe -> Die Geschichte vom Barbier von Sevilla

 

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Erster Akt – Graf und Gräfin Almaviva sind in die Jahre gekommen

Die Gräfin trauert ihrer vergangenen Schönheit nach, der Graf ersetzt diese durch jüngere Schönheiten. Aber auch er ist mit den Jahren bequemer geworden. Er wildert nicht mehr außerhalb, sondern bevorzugt junge Frauen innerhalb seines Schlosses. Für Susanna, die Braut seines Dieners Figaro, hat er sich etwas ganz Besonderes ausgedacht. Dem Hochzeitspaar stellt er eine Wohnung zur Verfügung – direkt neben seinen Gemächern. Figaro wird er mit irgendwelchen Aufträgen in der Gegend herumschicken, während er Susanna direkt nebenan in ihrer Wohnung heimsucht. Ein bequemes Bett hat er dem jungen Brautpaar auch schon spendiert. Susanna durchschaut seine Zielvorstellung sofort. Als sie es dem – in dieser Hinsicht naiven – Figaro verklickert, rast er vor Wut. Er wäre aber nicht der pfiffige Figaro, wenn er es zum offenen Bruch kommen lassen würde.
Dunkle Wolken brauen sich zusammen. Doktor Bartolo findet endlich eine Gelegenheit für seine Rache. Die Haushälterin Marcellina beauftragt ihn, bei Gericht durchzusetzen, dass Figaro sie heiraten soll. Er hat ihr einmal schriftlich das Heiratsversprechen gegeben, als Sicherung für ihr geliehenes Geld.
Cherubino, der Schürzenjäger-Azubi und Page im Dienst des Grafen, flüchtet sich zu Susanna. Der Graf hat ihn bei der Gräfin erwischt. Jetzt muss er sich verstecken. Als der Graf ihn entdeckt, ernennt er Cherubino zum Offizier und schickt ihn damit weit weg von der angenehmen Hofgesellschaft.


 

Zweiter Akt – Versteckspiel in den Gemächern der Gräfin

Als Zofe der Gräfin Almaviva weiht Susanna ihre Herrin sofort ein. Sie möchte Figaro heiraten und nicht von dem alten Grafen vergewaltigt werden. Der beruft sich auf das schon längst abgeschaffte „Recht der ersten Nacht“. Gräfin Almaviva allerdings will unbedingt ihren Mann zurück erobern. Ihrem Gatten war sie bisher treu, was sie auch (vergeblich) von ihrem Ehemann erwartet. Lediglich schwach wurde sie bei Cherubino, der auch prompt hereinplatzt und um ein Versteck bittet. Um seine Anwesenheit zu vertuschen, stecken sie ihn in Frauenkleider. Ausgerechnet hier kommt der Graf herein, den sofort die Eifersucht packt.
In diesen ergiebigem Kleidertausch und hinter-Sessel-und-Betten-Hervorlugen platzen Marcellina und Bartolo, die gegen Figaro Klage erheben wollen, bevor er heiratet. Das kommt dem Grafen gerade recht – die Heirat von Figaro und Susanna wird verschoben.


 

Dritter Akt – Figaro findet seine Eltern

Die Gräfin möchte ihren Grafen erneut verführen und befiehlt Susanna, sich mit ihm im Garten zu verabreden; in Susannas Namen hat sie ihm einen Brief geschrieben; in Susannas Kleidern will sie ihm zeigen, was in ihr steckt. Der Graf ist derart entzückt von Susannas Brief und Angebot, das er als Gerichtsherr eine kleine Schlappe wegsteckt. Figaro, das Findelkind, entpuppt sich in der Verhandlung als der uneheliche Sohn von Marcellina und Bartolo. Heiraten können Mutter und Sohn also nicht mehr. Jetzt aber steht die hinterhältige Drahtzieherin Marcellina auf der Seite der Frauen.


 

Vierter Akt – im Garten herrscht reges Treiben hinter allen Büschen

Der Graf wartet auf Susanna, die im Gewand der Gräfin kommt, während die Gräfin in Susannas Kleidern erscheint. Der eifersüchtige Figaro traut seiner Susanna nicht so ganz und aktiviert Bartolo und Marcellina, damit sie mit anhören und sehen können, was der Graf mit ihr macht. Nach Versteckspielen hinter Büschen und Bäumen, Verkleidungen der bisherigen Haupt- sowie Nebenpersonen, Verfolgungsjagden, Zank und Streit  aller Beteiligten und Vertragen Derselben heiraten Figaro und Susanna.
…nur Graf Almaviva steht am Ende blamiert da.

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„Die Hochzeit des Figaro“ (Le nozze di Figaro) mit Musik von Wolfgang Amadeus Mozart

Die Oper erlebte die Uraufführung am 1. Mai 1786 im Wiener Burgtheater. Das Libretto schrieb Lorenzo da Ponte nach der literarischen Vorlage „La Folle Journée ou le Mariage de Figaro“ von Beaumarchais. Die Oper spielt im Schloss des Grafen Almaviva, Aguasfrescas bei Sevilla, um 1780 – also in der Gegenwart. Die 3 1/2 Stunden lange Oper war eine Provokation gegen den herrschenden Adel und hätte Mozart Kopf und Kragen kosten können. Zwar ist am Ende eine Komödie über die Zustände in adligen Kreisen entstanden, aber nicht alle Adligen konnten darüber lachen.

Personen:
Graf Almaviva (Bariton)
Gräfin Almaviva (Rosina) (Sopran)
Figaro, Kammerdiener (Bassbariton)
Susanna, Mündel und Kammerzofe der Gräfin, Figaros Verlobte (Sopran)
Cherubino, Page des Grafen und Barbarinas Verlobter (Mezzosopran)
Marcellina, Beschließerin im gräflichen Schloss (Mezzosopran)
Bartolo, Arzt aus Sevilla (Bass)
Basilio, Musikmeister der Gräfin (Tenor)
Don Curzio, Richter (Tenor)
Antonio, Gärtner und Susannas Onkel, zugleich Vater Barbarinas (Bass)
Barbarina, Tochter des Antonio (Sopran)
Zwei Frauen
Chor der Landleute (Chor)


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