✍ Hörbuchtipp: Gedankenlesen durch Schneckenstreicheln

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Wer hätte gedacht, dass Physik so vergnüglich sein kann? Wäre der Schulunterricht so anschaulich verlaufen wie diese humorvollen Kurzgeschichten von Puntigam, Gruber, Oberhummer – wer weiß, ob manche Berufswege nicht woanders hingeführt hätten. 

An Beispielen von Tieren erklären die Sience Busters und Harry Rowohlt physikalische Gesetzmäßigkeiten, die in der Praxis häufig nur bis zur nächsten Klassenarbeit im Hirn Platz hatten. Diese Geschichten bleiben bestimmt länger in der Erinnerung.

Warum eignen sich Bienen ideal zum Auffinden von Landminen?
Bienen verfügen über eine gute Nase. Sie können besser riechen als Hunde. Innerhalb kurzer Zeit kann man den Bienen vorgaukeln, dass ein bestimmter Stoff, der sich in Landminen befindet, ein hervorragendes Futter für sie darstellt. Sobald die Bienen auf ihrer Futtersuche diese Landminen finden, kommen sie in den Bau zurück und verkünden den daheim gebliebenen Artgenossen, wo sich der gedeckte Tisch befindet. Forscher und solche, die die Bienensprache beherrschen, können an den Drehungen beim Bienentanz die Position der Landminen ablesen. Somit sind Bienen als Minenexperten weitaus besser geeignet als Hunde. Bisher ist noch kein Fall bekannt geworden, dass sie durch eine unvorsichtige Bewegung eine Explosion auslösen.

Was sind Spiegelneuronen?
Schildkröten verfügen nicht über Spiegelneuronen. Sie gähnen nicht mit einem Menschen, einem Tier oder ihren Artgenossen mit, können aber gähnen. Und was hat das miteinander zu tun? Ganz einfach: Die Spiegelneuronen spiegeln das Verhalten eines Gegenübers. Menschen und auch Tiere wie Hunde verfügen darüber. Wenn zum Beispiel ein Gegenüber gähnt, gähnen sowohl Mensch als auch Hund höchstwahrscheinlich mit, sofern das Gegenüber ihnen sympathisch erscheint. Spiegelneuronen sind also der Indikator für Mitfühlen. Je mehr ein soziales Wesen darüber verfügt umso mehr Einfluss hat es auf seine Umwelt. Extreme Einzelgänger wie die spiegelneuronenlosen Schildkröten werden somit nie zu Herdentieren.

Grundsätzlich eignet sich dieses Hörbuch für alle möglichen Altersgruppen.
Empfehlen würde ich es aber besonders als ein Geschenk für Acht- bis Zwölfjährige, denn diese Altersstufe ist ausgesprochen experimentierfreudig. Außerdem kommt es ihrem Vorstellungsvermögen sehr entgegen, wenn die Schallgeschwindigkeit an der Lautstärke eines Furzes gemessen und die Druckwelle anhand des Kotschießens von Pinguinen erklärt wird. Und endlich erfahren sie, wo die Astronautenfäkalien im Weltraum bleiben.

Gedankenlesen durch Schneckenstreicheln: Was wir von Tieren über Physik lernen können von Martin Puntigam (Autor), Werner Gruber (Autor), Heinz Oberhummer (Autor), Harry Rowohlt (Sprecher), Science Busters (Sprecher) | der Hörverlag; (24. September 2012) | EUR 19,99

 

 

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