Trickfilm-Tipps zum Schmunzeln – Tiere und ein Monsterstar

Lustige Hunde, Kühe, Hühner und ein Zoowärter, der einmal ein Monster war.

Es darf gelacht werden, wie in „12 Jahre“ (12 years) von Daniel Nocke.
Wirklich zum Brüllen ist die (aller)letzte Aussprache eines vornehmen aristokratischen Paares, das sich nach 12 Jahren trennt, kultiviert  bei einem Glas Rotwein in einem hochpreisigen Restaurant. Sie – eine elegante Rottweilerhündin mit stilvoller Halskette – wirft ihm unter Tränen, aber sichtlich gefasst, vor, ihre Freunde und ihre Karriere seinetwegen aufgegeben zu haben. Zwölf lange Jahre, und jetzt will er sie wegen eines Pudels verlassen!

Cool quittiert dieser bebrillte, hochnäsige Dackel über sein Rotweinglas hinweg ihren Gefühlsausbruch: „Deine 12 besten Jahre sind vorbei. Du bist erledigt, aber für mich beginnt meine beste Zeit, und zwar mit dem Pudel.“ Da ist es mit ihrer Selbstbeherrschung vorbei. Nach einem Aufschrei – daraufhin Chaos durch eine verwackelte Kamera – sehen die Zuschauer ein umgekipptes Glas mit Rotweinflecken auf der Tischdecke, darin die zerbrochene Brille und von dem feinen Dackel-Pinkel… SEHEN SIE SELBST!

 

 

Tierisch/menschliche Gleich-Gewichts-Probleme löst Verena Fels in „Mobile“ auf eine Weise, die sich mit „einfach köstlich“, „lieb“, „erheiternd“ beschreiben lässt. Eine handwerkliche Leistung sind allein die Stofftiere. Ein grünes Schwein, drei Vögel auf der Stange, ein karierter Hund, Schafe und eine Maus hängen auf einer Seite des Mobiles, auf der anderen Seite hält eine korpulente Kuh mit bunter Fellzeichnung die Waage. Sie ist attraktiv, hat sogar verschiedenfarbige Zitzen. Leider reagiert die Gegenseite nicht auf ihre Annäherungsversuche – im Gegenteil. Sobald sie, charmant lächelnd, jemandem zuwinkt, drehen die sich um und strecken die Nase hoch. Das veranlasst sie dazu, sich mit einem kleinen Hopser bemerkbar zu machen, und siehe da – alle springen mehr oder weniger erschrocken in die Höhe, schauen zu ihr hin und plumpsen mit einem Schreckenslaut zurück in ihre Ausgangsposition. Angespornt durch diesen Erfolg, vollführt die Kuh graziöse gymnastische Übungen, die bei den Tieren auf der Mobile-Gegenseite eine Kettenreaktion auslösen. Es grunzt, gackert, bellt, faucht, quiekt – Glotzaugen starren, Ohren fahren hoch, Tanzbeine schwingen zum Spagat. Bei den Zuschauern ruft dieses Manöver die Gefahr einer Zwerchfellerschütterung hervor.

Aber auch Klatschpresse-Themen, wie der erste Tag eines prominenten Stars im neuen Job, werden hier behandelt. „Aargh“ von Philip Hillers zeigt die authentische Dokumentation eines Exstars, der früher in Animationsfilmen – unnachahmlich, da ohne Maske – die Monster spielte und in Japan sogar zum shooting-star emporstieg. Als er ausrastet – typisch für ADS bei Erwachsenen  –  ist seine Karriere vorbei. Weggefährten belegen in Interviews Stationen seines Lebensweges, ebenso die Fotos aus seiner Kindheit und Jugend. An seiner neuen Arbeitsstelle als Zoowärter laufen die Löwen vor ihm weg und die Gorillas schlagen sich brüllend auf die Brust, um den Nebenbuhler zu verscheuchen. Lediglich die Japanerinnen stürmen ihn, um sich reihenweise mit ihm fotografieren zu lassen.

 

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