✍ Backbuch-Tipp: Baguette, Bagels, Bauernbrot – wie Sie Ihre Brote selbst backen

Backbuch-Tipp: Die besten Rezepte zum Brot✍ Backbuch-Tipp: Baguette, Bagels, Bauernbrot – wie Sie Ihre Brote selbst backen Kulturmagazin 8ung.info Elke Wilkenstein backen verheißt dieses schwedische Brotbackbuch aus der Testküche der Zeitschrift „Allt om mat“. Zu diesem Buch gebe ich meine ganz persönliche Meinung ab, denn ich bin selbst eine begeisterte Brotbäckerin.

Baguette, Bagels, Bauernbrot: Vorneweg – super!

Cover: Baguette, Bagels, BauernbrotDiese unterschiedlichen Geschmacksvariationen begeistern, eingeteilt in feines und grobes Brot, was sich auf den Mahlgrad der Mehle bezieht. Besondere Brote, die Rhabarber oder Tomaten enthalten, sind auch meine Spezialität – vielleicht deshalb meine Begeisterung. Meine Familie nennt diese Gaumenfreuden despektierlich „Kühlschrank aufräumen“, während ich es lieber als „kreatives Backen“ bezeichnen würde.

Ein Kapitel im Backbuch ist dem Knäckebrot gewidmet.

Und wo, wenn nicht in diesem schwedischen Backbuch, würde man die Originalrezepte finden, die hart und knackig eine eigene Geschmackswelt öffnen. Aber auch das weiche, mediterrane Fladenbrot ist vertreten; ebenso das geschmeidige Lefsa aus Kartoffelteig, das sich rollen und füllen lässt. Für Feste eine Superidee sind die flachen Pitabrote, die auf der Seite eingeschnitten und mit allerhand Leckereien gefüllt werden. Statt Teller mit Besteck, einer Salatschüssel und Brotkorb, wird die Verpackung – das Brötchen – gleich mitgegessen. Und endlich wird in einem Backbuch ausführlich gezeigt, wie Sauerteig hergestellt wird – sowohl mit Roggen als auch der empfindliche Weizensauerteig, der 3 – 4 Tage gehen muss, bis er zum Backen eignet.

Auf den ersten Blick bereiten die Maßangaben im Backbuch Schwierigkeiten.

Flüssigkeit wird in ml angegeben, Mehl in dl oder Gramm, Kleineres in Esslöffel und Teelöffel. Umgerechnet kommt auf 1 dl ungefähr 60 Gramm. Statt einer Waage wird der gute, alte Messbecher genutzt. Das macht das Backen natürlich einfach!

Meine einfache Umrechnung!

Für alle, die beim Anblick von 420 g Weizenmehl, 225 Roggenmehl, 1 dl Leinsamen usw verzweifeln, nenne ich mein Grundrezept, das nach Umrechnung mit den Mengenangaben dieses Buches übereinstimmt. Ich verwende fürs Backen als Messbecher eine bestimmte Tasse, die ungefähr 120 gr Mehl fasst und 200 ml Flüssigkeit:
6 Tassen Mehl, 2 Tassen Flüssigkeit, 1 Teelöffel Salz, 1 Teelöffel Sirup, 1/3 bis 1/2 Würfel Hefe.
Die Flüssigkeit kann aus Wasser, Milch, Saft, oder anderem bestehen. Das Verhältnis von Mehl zu Flüssigkeit muss stimmen. Je grober das Mehl, umso mehr Flüssigkeit nimmt es auf. Der Sirup kann durch Honig, Zucker, Marmelade ersetzt werden. Die verschiedenen Variationen machen den Geschmack aus.

Als Backbuch sehr empfehlenswert.

Insgesamt kann ich dieses Brot-Backbuch als das ausführlichste bezeichnen, das ich bisher gesehen habe.
Fortgeschrittene Brotbäcker finden hier neue Anregungen, entdecken ihre selbst erarbeiteten Tricks wieder oder lernen neue dazu. Anfänger kommen mit den klaren Gebrauchsanweisungen und anschaulichen Bildern schnell zu einem befriedigendem Ergebnis, denn nur der Erfolg reizt zum Weitermachen. Einen kleinen Negativpunkt möchte ich nicht unerwähnt lassen. Vielfach werden Rezepte „nur“ aus dem Schwedischen übersetzt. Bei einigen Zutaten wird auf den schwedischen Versandhandel verwiesen. Besser wäre es, Alternativen aufzuzeigen, die in jedem Supermarkt oder Reformhaus zu finden sind. Aus meiner Backerfahrung kann ich sagen – es gibt sie, siehe Nachhaltigkeitsnews: Brot backen – mit und ohne Hefe.

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