☛ Foto-Tipps für ein Blumenmeer aus Dahlien, Lilien und Co

Das Meer vor der Tür
Mit seinem dunkel glitzernden Blau ist es der Sehnsuchtsort des Sommers schlechthin: das Meer. Sobald die Sonnenstrahlen wieder voll und ganz ihrem wärmenden Dienst nachkommen, gibt es kaum jemanden, der dem Lockruf eines maritimen Tages nicht erlegen wäre. Die Versuchung, ihm zu folgen, ist groß – die reale Umsetzung aber nicht immer möglich. Zu oft lassen Alltagsverpflichtungen, Zeitmangel oder eine knappe Kasse den Traum von Meeresbrise und Wellenrauschen im Sande verlaufen.
Für Meeresanbeter jedoch kein Grund, den Sommermonaten pessimistisch entgegenzuschauen. Wer nämlich offenen Blicks seine unmittelbare Umgebung erkundet, erkennt, dass das Meer mit ansteigenden Temperaturen auch ganz in der Nähe Wellen schlägt – und das in einer Farbpracht, die das eintönige Blau der Brandung eindeutig in den sommerlichen Schatten stellt. Die Rede ist vom Blütenmeer, das nach dem Winterschlaf endlich wieder die Vorgärten, Stadtparks und Felder erobert.

Die Vergänglichkeit der Schönheit
So sprießen dann vor allem Dahlien, Gladiolen, Lilien und Begonien allerorts aus dem Boden und tauchen den Sommer in seine schönsten Farben. Wer zu dieser Zeit den Blick vom Hexenrad des Alltags ab- und der Natur zuwendet, läuft Gefahr, von der zarten Schönheit der Pflanzen mindestens genauso verzaubert zu werden wie vom maritimen Meeresvetter. Der gravierende Unterschied zum kühlen Nass wird beim floralen Meer schließlich aber spätestens mit Einsetzen der ersten Herbstausläufer schmerzlich bewusst: seine Vergänglichkeit. Kaum den Sommerzauber entfacht droht das Blütenmeer dann wieder einem durch die Finger zu rinnen.
Kein Wunder also, dass da schnell der Wunsch wächst, besonders schöne Exemplare festhalten, sie vor den Klauen der Welke schützen und sie für die Ewigkeit bannen zu wollen. Einsatz Fotoapparat: Warum nicht die Sommerblüher durch die Linse einfangen?

Dahlien, Lilien und Co sind die Sommerstars vor der Linse
Dankbare, spannende und abwechslungsreiche Motive sind sie allemal. Echte Modelqualitäten erfüllt beispielsweise die Dahlie, die vor der Kamera mit wunderbarer Wandelbarkeit glänzt. Ob weiß, rosa, orange, gelb, lachs oder rot: Die Dahlie setzt auf jedem Bild einen knalligen Farbakzent und ist obendrein immer top in Form. So reicht die Palette ihrer Blütenformen von gefüllt bis anenmonenartig halbgefüllt und von ball- bis pompomförmig. Zuweilen ähnelt sie gar einer Seerose oder wickelt ihre Blätter so zusammen, dass sie stachelförmig abstehen.
Bloß nicht langweilen scheint derweil auch das Motto der Lilie: Bekannt ist die elegant-zarte Blume vor allem in weißer Blüte – als Repräsentant für Unschuld, Reinheit und Hoffnung. Tatsächlich aber gibt es sie in 100 verschiedenen Variationen unterschiedlicher Coleur. Dabei reicht die Farbpalette von gelb, orange bis violett. Auch bei der Blüte gleicht eine Lilie kaum der anderen: So konkurrieren kleine Blütenstars von 7 cm Durchmesser mit Großblütlern, deren Blüten bis zu imposanten 25 cm auswachsen können.
Doch unabhängig von Farbe und Form: Was letztlich alle floralen Sommerboten eint, ist dieses Kribbeln, das sie bei allen fotografierenden Ästheten auslöst – das Kribbeln in den Fingern, den Auslöser zu drücken.

Kreatives Spielfeld ohne Grenzen
Fest steht: Blumen liefern uns nicht nur das Versprechen verheißungsvoller Sommertage vor die Haustür, sondern darüber hinaus eine Spielwiese für unbändige Kreativität. Der Ausgang der kreativen Symbiose zwischen Ästhetik-Liebhaber und Blütenpracht? Ungewiss! Denn wer sich erst einmal mit der Fotoausrüstung in die Natur gewagt hat, entdeckt dort unter Umständen noch ganz andere Quellen fotogener Schönheit – zum Beispiel dann, wenn ein Tier die Linse kreuzt.

 

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Unsere persönliche Empfehlung, wie Sie Blumen richtig in Szene setzen:

Hier finden Sie 10 Foto-Tipps in komprimierter Form, übersichtlich zum sofortigen Losfotografieren. Denn wer seinen Lieblingsblumen ein fotografisches Denkmal setzen will, sollte ein paar Tipps berücksichtigen, dank derer die von der Natur geschaffenen Meisterwerke besonders gut zur Geltung kommen.
Als Grundregel der Blumenfotografie gilt, das florale Fotoobjekt aus größtmöglicher Nähe abzulichten. Dazu sollte die verwendete Kamera über einen sogenannten Fokussierungsmodus verfügen. Fortgeschrittene Blumenfotografen verwenden gar ein Makroobjektiv.
Darüber hinaus sollte man berücksichtigen, dass keine Blume der anderen gleicht. Jede Blumenart hat somit ihre eigene „Schokoladenseite“, die es hervorzuheben gilt. Sieht die Blüte zum Beispiel frontal aus der Vogelperspektive interessant aus oder doch eher im Profil mitsamt des Blattwerks? Die Winkel, aus denen das Foto geschossen wird, sind daher am besten immer wieder zu variieren.
Auch mit den verwendeten Lichtverhältnissen lässt sich wunderbar auf die florale Wirkung der Fotoresultate Einfluss nehmen: Eine Lichtquelle direkt hinter der Blume bringt deren Blütenblätter zum Leuchten, während die Beleuchtungsverhältnisse trüber Tage eher die unterschiedlichen Farbverläufe der Blüte hervorheben.

 

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