☕ Rezept: Schwarzwurzel, Rinderzunge, Apfel, Kürbiskerne mit Frischkäse

Zutaten für diese Frischkäse-Creme:

200 Gramm Frischkäse
Rest Schwarzwurzelgemüse, gekocht
4 dünne Scheiben gepökelte Rinderzunge
1 Apfel
1 Esslöffel Kürbiskerne

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Sag‘ niemals nie…

Vor einigen Tagen meinte ich meine letzten Schwarzwurzeln dieses Winters gegessen zu haben, siehe Schwarzwurzel, Eiweiß, Radieschen, Kürbiskerne, Petersilie mit Frischkäse . Dann klagte mir ein Bauer auf dem Markt sein Leid, dass kaum jemand mehr Schwarzwurzeln kochen mag, weil das Schälen so umständlich sei.

Jetzt hat er zwar noch genügend Schwarzwurzeln gelagert, aber die würden bald schießen. Gemeint ist damit nichts Gefährliches. So wird lediglich das plötzliche Frühlingssprießen der Blätter aus der Wurzel bezeichnet. Die Pflanze möchte weiter wachsen und Samen ansetzen, aber die Wurzel wird dadurch holzig und ungenießbar. Und so kommt es, dass ich noch einmal die letzten Schwarzwurzeln dieses Winters esse. Geschmacklich werden sie abgerundet mit gepökelter Rinderzunge, die ich auch gern verwende, siehe Zunge, Mais, Radieschen, Lorbeerblatt mit Frischkäse.  Ein Apfel bringt die fruchtige Süße mit hinein. Die Kürbiskerne zum Knabbern laufen außer Konkurrenz. Sie verbinden sich nicht mit den übrigen Zutaten, harmonieren aber gut mit dem Vollkornbrot.

Zubereitung: Schwarzwurzel, Rinderzunge, Apfel, Kürbiskerne mit Frischkäse

Die fertig gekochten Schwarzwurzeln behalte ich zurück, bevor ich die übrigen mit der Sauce vermische, siehe Schwarzwurzeln mit Béchamelsauce und Pellkartoffeln. Die Stangen schneide ich in feine Rädchen, wie Sie es auf dem unteren Foto sehen können. Die Zungenscheiben rolle ich zusammen und schneide ebenfalls Scheiben ab – das ergibt dann Streifen., die allerdings dünner sind als auf dem Foto.

Den  geschälten Apfel raspel ich in dünne Stifte und vermische sie mit den Schwarzwurzelrädchen, den Zungenstreifen und den Kürbiskernen in einer genügend großen Schüssel mit dem Frischkäse.

Im Nachhinein:

Das ist ein so schnelles Rezept –  ratzfatz bin ich damit fertig. Nun ja, die Schwarzwurzeln habe ich in die Arbeitszeit nicht mit eingerechnet. Aber so geht es ja häufig mit Resten. Ich freue mich, wenn ich alles verbrauchen kann, denn Reste werten eine Mischung häufig erst so richtig auf. Und nicht zuletzt wird auch viel Zeit gespart, weil die Vorbereitung schon erledigt ist.

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