Elektroauto als Spardose – „Intelligentes Haus“ macht’s möglich

Elektroauto als mobiler Strom-Akku tankt zum günstigsten Preis und verkauft den Strom, wenn er am teuersten ist. Einfach über die Steckdose beladen und entladen.

Windenergie

Strom sparen ist angesagt, denn Strom wird in der nächsten Zeit nicht mehr jederzeit zur Verfügung stehen. Bald werden die gefährlichen Atomkraftwerke abgeschaltet. Die Kohlekraftwerke werden ein nach dem anderen vom Netz gehen – wegen der Umweltbelastung. Das heißt aber nicht, dass uns nicht genügend Energie zur Verfügung steht – im Gegenteil.

Regenerative Energien wie beispielsweise Windkraft, Sonnenenergie, Wasserkraftwerke werden forciert  ausgebaut. Rein rechnerisch stellen sie mehr als genug Energie zur Verfügung – leider nicht immer zu dem Zeitpunkt, an dem der Strom gebraucht wird. Sonnenenergie wird nur am Tage gewonnen, manchmal zu viel, manchmal zu wenig. Windenergie liefert in stürmischen Zeiten den meisten Strom, dafür aber Tag und Nacht. Wasserkraftwerke sind ebenfalls nicht von der Tageszeit abhängig. Jedoch stottern sie sowohl bei Niedrigwasser als auch bei Hochwasser.

Strom lässt sich zur Zeit nur in großen, schweren Akkus speichern. Und jedes Elektro-Auto braucht einen Akku. Je mehr Strom es speichert, umso größer ist die Reichweite. Eine Möglichkeit, mit dem Überangebot oder Unterangebot fertig zu werden, heißt Regelung über den Preis. Wenn viel Strom zur Verfügung steht, wird er billiger. Wer in knappen Zeiten unbedingt Strom braucht, muss mehr bezahlen.

Die Lösung, die beides zusammen bringt, heißt „Das intelligente Haus“. Der Fahrer gibt an einer Schaltstelle im Haus seinen Tages-, Wochen-, Monatsplan ein. Steht ein Auto einen Tag still oder fährt der Fahrer nur eine kurze Strecke, überprüft der Computer die Strompreise. Er belädt automatisch das Elektroauto in Zeiten von Stromüberfluss. In teuren Zeiten pumpt er die gespeicherte Energie ins öffentliche Netz zurück. Da er ein intelligenter Rechner ist, nur dann, wenn der Strompreis höher ist als der Einkaufspreis. Sobald der Strompreis sinkt, tankt er automatisch wieder voll – egal, zu welcher Tageszeit oder Nachtzeit. Nach diesem Prinzip fahren – oder stehen – auf unseren Straßen „xyz“ oder mehr Akkus herum. Dezentral, wie es am Sichersten ist. Keine Angst mehr vor lokalen Stromausfällen, da sofort Strom in die Leitungen gespeist werden kann.

Eine Spielerei eines Technikfreaks? Von wegen!

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